Der Weg zum Topmanager

Der Weg zum Topmanager

Hochbegabte Nachwuchskräfte. In höchstem Maße intelligent, praxisorientiert, Eliteuniversität, mindestens drei Auslandssemester und 8 Praktika. In den vergangen fünf Jahren haben lediglich zwei bis drei Prozent aller Hochschulabsolventen eines jeden Jahrgangs diese Voraussetzungen erfüllen können. Topmanager lieben einen vollen Terminkalender und die Gewissheit, eine große Verantwortung zu tragen.

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Prädikat „High Potential“

Topmanager, sogenannte „High Potentials“, unterstellt man im Allgemeinen ein tadelloses 1er-Examen und Topabschlüsse in allen praxisorientierten Bereichen. Wer den Weg zu einem Topmanager einschlägt, hat Spaß am Dasein als Workaholic. Potentielle Arbeitgeber sehen in diesem Zusammenhang überaus gerne kurze Studienzeiten und die Bereitschaft zu einer berufsbegleitenden Weiterbildung, die sich eng am Leitbild des Unternehmens orientiert. Renommierte Unternehmen erwarten von ihrer zukünftigen Führungsriege mindestens einen Auslandsaufenthalt, der sich insbesondere im Erlernen von einer weiteren Fremdsprache bemerkbar macht. Ein passiver Nebeneffekt dieses Umstands: Bewerber beweisen Flexibilität und Einsatzbereitschaft im Sinne des Unternehmens.

Eigenmotivation und Selbstmarketing als Antrieb

Top-Führungskräfte streben nach Anerkennung in jedweder Hinsicht. Frei nach dem Motto „Motiviere dich selbst, wenn es sonst keiner tut“ gleicht jeder neue Arbeitstag einer neuen Boxrunde, in der sie sich behaupten wollen. Diese Eigenschaft ist zur Sammlung von Berufserfahrung eine wichtige Notwendigkeit, um auf dem geschäftlichen Parkett gegenüber der nicht nachlassenden Konkurrenz bestehen zu können. Manager, die überdies keine Arroganz zeigen und ihre Leistung unter Berücksichtigung des Teamgeistes in den Vordergrund stellen, beweisen das Talent zur Vermarktung der eigenen Person. Selbstüberschätzung und ebenso Überheblichkeit finden in diesem Sphären ein jähes Ende. Ein stets souveränes Auftreten ist in dieser Position unabdingbar.

Bodenständig bleiben und sein Netzwerk pflegen

Jeder Mensch hat Stärken und Schwächen. Dieser Fakt ist auch in hochwertigen Unternehmenskreise längst bekannt. Arbeitgeber suchen deshalb nach authentischen Mitarbeitern, die eigene Entscheidungen auf eigene Verantwortung treffen können. Ausgeprägte Soft Skills und sind ebenso gefragt, wie ein gutes Studium. Ein weiterer Aspekt auf dem Weg nach ganz oben ist die Pflege eines guten Netzwerks. Neben der ersten Berufserfahrung ist das Sammeln von herausragenden Referenzen durch die Führungspersonen des Arbeitgeber während des Praktikums ein lohnenswertes Ziel.

Bild : Peter Atkins – Fotolia