Doppelreiher – Die 80er sind zurück

Doppelreiher sind die neuste modische Errungenschaft für modebewusste Männer. Die sonst eher aus den 80ern bekannte Variante des Sakkos wurde von bekannten Designern wieder zum Leben erweckt. Im Gegensatz zu dem vergangenen Modejahrzehnt präsentiert sich das Sakko jedoch ohne Schulterpolster und eher in schlichten Farben.

Der Doppelreiher ist wieder da. Die Sakkovariante, die den Männern eine breite Brust verleiht, wird heute von den Designern neu interpretiert. Ob schick oder casual, bei diesem Trend ist alles erlaubt. 2010 sollte der Doppelreiher in keinem Kleiderschrank mehr fehlen.

Die Doppelreiher-Variationen der Designer

Der Doppelreiher wurde von allen großen Modeschöpfern auf den Laufstegen der Welt präsentiert und jeder hat ihn etwas anders neu entdeckt. Ein Highlight auf dem Catwalk war eindeutig Prada. Das Modehaus zeigte ein sehr schlichtes und konservatives Sakko, welches durch Nietenschuhe einen punkigen Schliff bekam. Aber auch William Rast überraschte seine Zuschauer mit einer Kombination aus Jeanshemd, Doppelreiher und modischer Leder-Skinny. Das Motto 2010 heißt bei den Modeschöpfern auf jeden Fall Stilbruch. Aber auch klassische Varianten, die sich ideal für den Büroalltag oder schickere Anlässe eignen, sind in diesem Jahr zahlreich vertreten. Versace präsentierte einen schlichten Mix aus Nadelstreifen und klassisch kurzem Doppelreiher. Im Gegensatz zu den eher wilden 80ern trägt man den neusten Trend 2010 etwas schlichter. Nicht ganz so betonte Schultern, mit weichem Schnitt und vor allem mit sehr strengem Abschluss, der ungefähr unter dem Hosenbund endet. Ein Sakko diesen Stils sollte niemals zu einer Jeans kombiniert werden, es verlangt nach einer angemessenen, passenden Anzughose.

Wie kombiniert man den Doppelreiher

Der Doppelreiher ist ein wahres Allroundtalent. Natürlich verleiht er jedem Outfit einen gewissen schicken Touch, jedoch macht er mit einem kleinen Stilbruch auch in der Freizeit eine gute Figur. Die Designer haben es vorgemacht und nun muss jeder selbst entscheiden wie ihm der Doppelreiher am Besten gefällt. Ob aus Tweed oder mit klassischem Nadelstreifenmuster, den Kombinationsmöglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt. In der Freizeit trägt man idealerweise einen legeren Schal zu dem Sakko, wohingegen man im Büro ausgefallene, etwas breitere Krawatten kombinieren kann. Für mutige schenken Lederhosen und Nietenschuhe dem Outfit einen sehr extravaganten Look. Jedoch sollte man sich hierbei auf ein Highlight beschränken. Egal wie man seinen Doppelreiher am liebsten trägt, dieser Trend ist absolut straßentauglich und sollte 2010 keinesfalls ignoriert werden.

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