Feminine Männermode- Der Modetrend 2009

Autor: Alexander

mannermode-2008©Flickr/Vide Bula

Die „Frau im Mann“ zeigen uns die neuen Männertrends. Feminin wird die Herrenmode für das Jahr 2009 werden.

Auch Männer haben eine feminine Seite. Vorgemacht hat es uns die männliche Stilikone David Beckham, der den Frauenhaarreif und die Haarzöpfchen – so umstritten der Trend auch sein mag- in der Männerwelt salonfähig machte.

Nun sehen wir die neue „Leichtigkeit des Seins“ auf den Runways dieser Welt. Mailands Designer kleiden den Mann in dünne, knappe Stoff- Varietes, die mehr zeigen als verhüllen. Hauchzarte Mäntel, leichte Wollanzüge, filigrane, halbtransparente Strickoberteile sind der feminine Trend 2009

Feminin und Sexy wird die Sommerkleidung auch bei Armani und Vivienne Westwood: Schmale Anzüge, tief dekolltierte Strickoberteile, Trägerhemden oder T-Shirts gewähren der Frauenwelt tiefe Einblicke. Auf dem Vormarsch sind nun auch die tiefsitzenden Taillenjeans, die sehr Figur betont und knapp geschnitten sind.

Die zarte Seite des Mannes betonen die neuen Pastelltöne der Saison 2009.

Figurbetont zeigte auch Daks, ein englisches Label ,seine Models: Kurze, schmal geschnittene Shorts um spielen das Männerbein im nächsten Jahr und sind der Modetrend 2009.

Giorgio Armani präsentierte kürzlich seine neue Kollektion Emporio. Zu sehen waren hier dekolletierte Westen, die unter einem Anzug getragen werden. Darunter trägt man ein transparentes Hemd.

John Galliano, Kreativdirektor des Modehauses Christian Dior, stattet seine Models mit knappen T-Shirts, festgeschnürten Bänder an den männlichen Zonen aus, die an den Lingerie-Stil aus der Damenwelt erinnern. Metrosexuell – mit femininen Details ausgestattet- sind die mit Blüten und Volants verzierten Röcke.

Es stellt sich nun die Frage, ist die neue Mode noch männlich? Sexy ist die neue Mode auf jedenfall - und der Frauenwelt wird es bestimmt gefallen.


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Reiner schreibt
am 17. Juni 2009 um 16:28 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich finde es eigentlich Schade das es einfach von der Gesellschaft verpönt wird, oder das Männer als Schwuchtel, Transe oder Irrer abgetan werden nur weil sie sich in Kleidern oder sagen wir ” Damenwäsche ” wohl fühlen.
Mal ganz ehrlich. Ich trage, weil ich meine Freunde nicht verlieren möchte, nur des Abends im stillen Kämmerlein sehr gerne Frauenkleidung. Ich empfinde erstens die doch viel zarteeren Stoffe auf meiner Haut als sehr angenehm. Wenn ich beispielsweise ein Kleid trage dann fühle ich mich nicht so eingeengt. Natürlich muß Mann aufpassen wenn er sich hinsetzt das das Kleid nicht hochrutscht und den Blick darunter frei gibt. Man sollte sich früh an solche Dinge gewöhnen denn ich habe die Hoffnung nicht aufgegeben das es eines Tages Salonfähig wird und Männer sich auch ganz ungezwungen im Cafe oder in der Fußgängerzone in Frauenkleidern oder speziel für den Mann entwickelte Kleider ohne den meist ausgeprägten Brustanteil bewegen können ohne dumm angemacht zu werden.

m. freundlichem Gruß

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Sascha schreibt
am 18. Oktober 2010 um 03:32 Uhr

“Schmale Anzüge, tief dekolltierte Strickoberteile, Trägerhemden oder T-Shirts gewähren der Frauenwelt tiefe Einblicke.”

Warum nur der Frauenwelt?

Darf ich als Mann da nicht hinschauen?

Vielleicht kommt die Beobachter der Modewelt, die voll von schwulen Männern ist, ja auch mal im 21. Jahrhundert an und respektieren menschliche und sexuelle Vielfalt. Da war die Gesellschaft ja in der Antike schon teilweise weiter in ihren Diskursen.

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simone schreibt
am 22. Dezember 2010 um 10:43 Uhr

@ Reiner. Das ist ne dumme Ausrede. Entweder ich trage Damenkleider oder nicht. Also nicht die Ausrede bringen…Freunde verlieren zu können. Wenn es echte Freunde sind dann werden sie es verstehen. Ich kann Männer in Damenwäsche nur ernstnehmen wenn sie auch immer und überall dazu stehen. Ansonsten bedienen sie einen fetisch, der ja huuuuuuuu ….Böse sein könnte.

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Kimtom schreibt
am 3. Januar 2011 um 14:46 Uhr

Dem kann ich nicht zustimmen. Meine Frau mag kein Kleid an mir. Ich darf es zwar tragen, aber nicht in ihrem beisein. Am sonsten trage ich Damenunterwäsche, Hosen und Stiefel. Es fehlt aber in unserer Gesellschaft noch die Verständlichkeit der offenen Mode.
Es ist schwer. Es hat nichts mit Fetisch zutun, in keiner Weise. Die Auswahl ist wesentlich größer,schöner und angenehm,er zu tragen.
L.G. Kimtom

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nicholas schreibt
am 6. Februar 2011 um 19:29 Uhr

Warum eigentlich nicht?
Exclusive Mode zum gutgebauten Koerper ist immer was passendes….
Nur Mut!
Bin selbst auf der suche nach einem Model fuers Fotoshooting!

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Andreas schreibt
am 6. Februar 2011 um 20:41 Uhr

Interessant ist doch eigentlich an der sog. “femininen Männermode”, dass sie, historisch gesehen, durchweg ihren Ursprung in der Männermode hat. vom BH mal abgesehen ist mir kein einziges Kleidungsstück bekannt, dass nicht irgendwann mal typische Herrenbekleidung war. Angefangen von der Strumpghose (man denke nur an Ludwig XIV. oder Robin Hood) über Stiefel (Musketiere, Reiter, Adelige) Röcke (Bis zur Erfindung der Hose auch in Miteleuropa üblich), Kleider (die Tunika lässt grüßen) und anderes.

Alles fon Frauen “einkassiert” und somit für Männer angeblich zu “feminin” ;-)

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