Fred Perry – British Street Fashion

Das Label Fred Perry gehört wohl mit zu den angesagtesten Modelabels überhaupt. In vielen Szenen erfreuen sich die allseits bekannten Poloshirts mit dem Lorbeerkranz-Motiv großer Beliebtheit.

Vor allem unter Punkern und Hardcore-Anhänger finden sich die feschen Bekleidungsstücke. Aber leider nicht nur dort.

Fred Perry – Eine Marke, die für Furore sorgt

Anfang der neunziger Jahre machte die Marke leider durch besondere Umstände auf sich aufmerksam: finstere Gestalten mit Sonnenbrillen und dunklen Jeans riefen rechtsradikale Parolen, als sie durch die Straßen von Solingen, Rostock und Mölln zogen. Und nicht nur das: ständiger Begleiter solcher Gesellen waren die Poloshirts mit dem unverkennbaren Logo.

Einige Jahre später konnte man den sympathischen Moderator Markus Kavka bei seiner Tätigkeit im TV bewundern, in eben diesem unverkennbaren Poloshirt. Hier treffen Welten aufeinander.

Wer war Fred Perry?

Der Brite, der nach jüdischem Glauben erzogen wurde, machte durch seine sportlichen Erfolge auf sich aufmerksam. Aber trotz seines Talentes bekam er von der feinen Gesellschaft nicht die entsprechende Anerkennung. Er selbst bezeichnete sich als „dreckiges Arbeiterkind„, das den edlen Tennissport beschmutzte.

Aber trotzdem schaffte es der Sportler zu Ansehen und er unterschrieb nach dem Davis Cup Sieg einen Profivertrag und siedelte in die USA über. Ab jetzt an genoss er das Leben. Glamour pur und Hollywood-Feeling begleiteten ihn von nun an. Daneben gründete er die sehr erfolgreiche Modelinie, die in den 1960er Jahren zu einem der erfolgreichsten Hersteller für Sportartikel aufstieg.

Links statt Rechts

Das ehemalige Klischee, dass sich die Marke besonders in der rechten Szene großer Beliebtheit erfreue, ist glücklicherweise nicht mehr aktuell. Ganz im Gegenteil: Das Label hat sich besonders in der linken Ska- und Skinhead-Szene behaupten können und selbst Sympathisanten des Schwarzen Blocks der Antifa, wie der Musiker Jan Delay, kleiden sich gern mit der Marke und widmen ihr sogar Songzeilen.

Zur Kollektion gehören neben den Poloshirts auch Jacken, Schuhe und Hemden.

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