Gesichtspflege /cremes für Männer

Die Creme de la Creme der Männer tränken Ihr Gesicht mit nährender Gesichtspflege. Die meisten “Herrschaften” cremen prinzipiell nicht.

Die Argumente sind dünn – der Ruf des unmännlichen hängt der Gesichspflege für Männer noch immer nach. Trotz zahlreicher neu erscheinender Männermodemagazine, die Fashion und Pflege für den Mann im 21. Jahrhundert propagieren, sehen die Männer den Vorteil einer speziell auf die Gesichtshaut und Saison abgestimmte Creme nicht.

Metrosexuell©flickrstorm/geishaboy500

50 Cent – Sinnbild für Männlichkeit und Coolness – machte es vor und brachte seine eigene Männerkosmetik-Linie raus. Obwohl er erst kürzlich verlautbarte: “Ich will nichts mit Schwulen zu tun haben, wir haben zu wenig gemeinsam. Ich hänge lieber mit wirklich harten Kerlen ab“. Das Klischeebild des Homosexuellen Mannes kann heute nicht mehr aufrecht erhalten bleiben. Das weiß nun auch der härteste Rapper.

Und die Frauen wissen es schon lange: Im Winter braucht man eine reichhaltiger Pflege und im Sommer eine leichte feuchtigkeitspendende Creme.

Mit Cold-Creams sollte Mann sich nur bei extremen winterlichen Temperaturen pflegen. Für die wärmeren Tage brauchen wir leichte Emulsionen, Gele und Fluids auf dem Badezimmerregal. Und im Sommer muss die Creme nicht nur Feuchtigkeit spenden, sondern auch einen hohen Lichtschutzfaktor beeinhalten.

Nicht nur Frauen werden in Zukunft im Kosmetikregal unzählige Gesichtscremes horten. In Zukunft werden auch Antifaltencremes, Feuchtigkeitscremen und Collagenfüller im männlichen Bädern Einzug nehmen und die Frage „Wann ist der Mann ein Mann“ wird sich in Zukunft bei den verschwimmenden Grenzen zwischen Frau und Mann nicht mehr stellen.

Der Mann lebt sein metrosexuelles Wesen aus, kauft feminine Männermode und vor allem viel Kosmetikprodukte, und muss kaum mehr böse Blicke befürchten. Hätte man vor ein paar Jahren die Wimperntusche für Männer im Flugzeug angeboten, hätte die noch ein raunendes Gelächter provoziert – heute quittiert man die Ansage mit Gleichgültigkeit.

Der Artikel auf Stern.de bringt den neuen Trend auf den Punkt: Schwul leben, aber nicht schwul sein!


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