Kyle Gallner: Puppy Eyes, Horrorfilme und Fernsehserien

Hundeaugen und Talent – eine tödliche Kombination, da kann man selbst verzeihen, dass Kyle Gallner ab und an ein paar fragwürdige Filmangebote annimmt.

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Gerade mal 25 Jahre alt und seine IMDB Liste sieht aus, wie von einem 40-jährigen Profi. Mit 14 hat er angefangen, als er zu den Castings seiner Schwester mit ging und langsam wird es an der Zeit, dass er durchgehend für Hauptrollen gebucht wird.

Während er am Anfang eher die Nebenrollen in Form von Problemteens spielte, schaffte er es 2005 als wiederkehrender Charakter in „Veronica Mars“, zwar ebenfalls als Problemteen, aber endlich auch mit einer Plattform, die ihm ermöglichte, sein Talent zu zeigen.

Lieber Kino als TV

Einen festen Seriencharakter zu spielen, ist jedoch nicht Kyles Lieblingsbeschäftigung, da es eine langfristige Verantwortung wäre, die dem jungen Mann nicht zusagen würde, da er es liebt, in neue Rollen zu schlüpfen, was ja bei einer Serie eher weniger möglich ist, gehen wir davon aus, er spielt nicht in einer Seifenoper mit, in der jeder seinen bösen Zwilling, Klon und durch OP identisch gemachten Widersacher hat.

Kyle Gallner in seinen ersten Hauptrollen

Den Problemteen gab Kyle übrigens auch in Filmen wie „Red“ oder „The Haunting of Conneticut“, beides Horrorfilme, die jedoch komplexe Substories hatten. Vor allem Letzterer – Kyle spielte dort einen Jungen, der eine Chemotherapie durchmacht – brachte ihm viele positive Kritiken ein, selbst die Kritiker, die den Film nicht überzeugend fanden, gestanden ein, dass die schauspielerische Leistung hervorragend war.

Die Festlegung eines Genres kann man ihm zwar mittlerweile sehr wohl vorwerfen: Freddy Krüger, eine dämonische Megan Fox und ein Auftritt in Kevin Smith’s eher mäßig gelungenem Film „Red State“, aber die Waage hält Kyle auch weiterhin mit diversen Indie Produktionen, bei denen es jedoch noch dauern kann, bis sie auch bei uns erhältlich sind.

Wer Kyle als Schauspieler kennen lernen will, guckt Indiefilme

Gerade, weil er in Filmen wie „Jennifer’s Body“ oder „Nightmare on Elmstreet“ ein und dieselbe Rolle des leicht ange-goth-ten (ist das ein Wort? Wahrscheinlich nicht) Teenagers spielt, kann man darin selten sehen, wie gut der Junge eigentlich ist, weshalb ich jedem Fangirl oder -boy empfehle, „Haunting in Conneticut“, „Red“ oder den Indiefilm „Cherry“ (eine Art „Mrs Robisnson“ der Neuzeit) zu sehen, um von da an zu den Leuten zu gehören, die zu Recht sagen können, dass Kyle Gallner völlig unterbewertet wird und bitteschön mehr Hauptrollen kriegen sollte.

So, nach dieser Einführung in die schauspielerischen Talente, hier ein paar Bravo-esque Fun Facts, die einem helfen, sich mit Kyle zu identifizieren.

Hobbies und Fun Facts

– Kyle hat Angst vorm Fliegen, aber keine Angst vor Höhen.

– Kyle spielt kein Instrument und kann nicht singen, weshalb wir ihn wohl nie in einer dieser extrem populären Schauspieler-wird-Musiker-Bands sehen werden. Ich bin nur ein wenig glücklich darüber, allerdings könnte er ja auch einfach auf der Bühne stehen und nichts machen, außer uns mit seinen gigantischen Augen anzusehen, seufz.

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– Als Teenager war Kyle gewandt auf dem Skateboard, davon gibt es sogar Youtube-Beweise.

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