Männer-Frisuren: Das sind die Haar-Trends 2012

Die Frisurentrends für Männer stehen 2012 ganz im Zeichen von Hollywood, wobei sowohl der rockige Style, als auch der eher elegante Haarschnitt à la George Clooney die Friseure im kommenden Jahr beschäftigen werden.

Bei den Männer-Frisuren für 2012 ist ein Trend nach wie vor absolut vorherrschend, jedoch so variantenreich wie nie zuvor: Der sogenannte „Undercut“ zeigt sich in verschiedensten Ausführungen, wobei auffällig ist, dass besonders US-Stars und Hollywoods Filmikonen als stilprägende Vorbilder fungieren, die dem eher radikalen Look vergangener Saisons, mit punkig abrasierten Partien, eine eher gemäßigte Richtung vorgeben.

Männer-Frisuren 2012: Der Garçon-Schnitt

Wem der „Undercut„, wie man ihn im letzten Jahr vermehrt gesehen hat stets zu radikal erschien, der wird sich mit der abgewandelten Variante, dem Garçon-Schnitt sicherlich anfreunden können. Auch hier sind die Seiten zwar kurz geschnitten, werden aber nicht raspelkurz rasiert, sondern bilden einen sanften Übergang zum längeren Deckhaar. Als Vorbild für diese Frisur kann man James Dean einordnen, der als erster berühmter Filmstar mit diesem Styling einen Trend setzte, welcher nun wieder häufig anzutreffen ist und modern interpretiert wird. Dafür wird das Oberhaar geglättet und anschließend nach hinten gegelt. Männer mit Locken sollten diesen sogenannten „Slick Back“, wie ihn beispielsweise Leonardo DiCaprio gerade trägt, lieber vermeiden. Naturlocken werden 2012 vorne länger gehalten, nach hinten kontinuierlich kürzer geschnitten und locker zurückgekämmt.

Rockig-wild oder elegant-gezähmt?

Das Spiel mit den unterschiedlichen Längen bietet diverse Stylingvarianten und kann durch extreme Kontraste auffallend punkig daherkommen oder für einen stilvollen Auftritt in George Clooney-Manier verhelfen. Karl Lagerfelds Model-Muse Baptiste Giabiconi ist das perfekte Beispiel für die wildere Variante des neuen Undercuts, indem er das Oberhaar besonders lang trägt und aufwändig nach hinten gelt, dabei jedoch nicht zu akkurat vorgeht, was dem Styling einen besonders verwegenen Look verpasst, der sich bestens zu einem rockigen Styling mit Lederjacke und Bikerboots kombinieren lässt, aber auch einen gekonnten Stilmix zum eleganten Anzug darstellt.
Die gemäßigte „Gerorge Clooney-Variante“ zeichnet sich ebenfalls durch die kurzen Seiten und das längere Oberhaar aus, wobei auch hier die Ponypartie am längsten bleibt und dann mittels Seitenscheitel und etwas Wachs in Form gebracht wird. Allerdings sind die Längenunterschiede in diesem Fall geringer, was diese Männerfrisur für jeden Anlass geeignet macht. Auch ein schräg geschnittener Pony, den man locker ins Gesicht fallen lässt, ist absolut angesagt und pflegeleicht. Der Übergang zum kürzeren Hinterkopf sollte jedoch fließend und stufenlos sein, sonst wirkt der Schnitt abgehackt, was besonders bei glatten Haaren auffällt.