Männerrock – Modetrend oder Out?

Autor: Alexander

Der Männerrock ist wieder auf dem Vormarsch! Auf zahlreichen Modeschauen ist er zu sehen. Meist reicht er bis zu den Knien. Aber muss man den jeden Trend mitmachen?

Männerrock©Flickr/wafflerFakt ist, dass der Männerrock noch nicht auf den Straßen angelangt ist, und dass der normale Mann trotz der aktuellen Modetrends noch nicht zum Rock gegriffen hat.

Röcke wurden schon zu prähistorischen Zeiten von der damaligen Männerwelt getragen. Die Skythen verdrängten dann mit der Einführung des Beinkleides die feminine Männermode.

Nur die Schotten “begeistern” die Frauenwelt bis ins 21. Jahrhundert mit nackten Tatsachen beziehungsweise Beinen.

Meine Meinung zu dem Männerrock ist klar. Der Rock gehört an schöne Beine, und die haben jedenfalls die Frauen und nicht die Männer. Die Herren sollten bei den Hosen bleiben, die stehen Ihnen einfach am Besten und sind die schönste Herrenbekleidung für den Mann.

Also Männer aufgepasst, nur bei den Models auf den Laufstegen sieht der Männerrock cool aus. Das ist wie mit den weiblichen Trends, die häufig auch nur von feengleichen Wesen getragen werden können.

Und wen ich jetzt noch nicht überzeugt habe, dass von dem Männerrock die Finger gelassen werden soll, der schaue sich diese männlichen Wesen mit Beinkleidern an.
Hier geht’s zum Link.


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Peter schreibt
am 7. November 2008 um 15:27 Uhr

Ja, die Kombinationen auf der verlinkten Website sehen wirklich schlimm aus, aber aus der Unfähigkeit vieler Männer sich stilvoll zu kleiden gleich abzuleiten, dass ein Rock grundsätzlich nicht schön ist, halte ich für übertrieben.
Auch der Mann auf der Straße kann mit einem Rock sehr gut aussehen, etwas Geschmack vorausgesetzt.
Um mal etwas mehr Abwechslung und Kreativität in die Männermode zu bringen, ist der Rock schon ein probates Mittel und da sollte man über ein paar gescheiterte Versuche doch wohlwollend hinwegsehen!?

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Otto schreibt
am 7. November 2008 um 15:48 Uhr

So ein Artikel kann nur von jemanden kommen der wahrscheinlich hässliche beine hat und angst davor hat das es Trend werden könnte, da er dann zum Aussenseiter wird weil er den Trend, will er nicht wegen seiner Beine ausgelacht werden, nicht mitmachen kann.

Ich lasse mir von so jemanden jedenfalls nicht sagen ich hätte hässliche beine;
“Der Rock gehört an schöne Beine, und die haben jedenfalls die Frauen und nicht die Männer”. Das sollte sich kein Mann bieten lassen.

An den Verfasser: Wenn du mit deinem Körper nicht klar kommst ist das dein Problem, das berechtigt dich aber nicht dazu zu behaupten das ich oder andere Männer hässliche Beine hätten.

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Gaby schreibt
am 7. November 2008 um 17:58 Uhr

Hallo,
netter Bericht. Nur leider mag ich als Frau lieber Männerbeine! Und so sage ich Männer traut euch tragt Röcke! Und was zu den verlinkten Bildern zu sagen ist, da gibt es wohl viele Fotos von Frauen in enge Jaens gequetscht bei denen die unterste Rolle vom zu kurzen T-Shirt nicht mehr bedeckt wird.
Schöne knackige Männer in Röcken - einfach obercool!

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Günter schreibt
am 7. November 2008 um 18:06 Uhr

Hallo,
wer will mir als Mann vorschreiben keine Röcke zu tragen? Wer behauptet, dass Männer in Röcken allesamt blöd aussehen , der sucht glaube ich nur ein Ausrede, um seine erzkonservative Meinung zu verbergen. Was soll der Quatsch : Mann im grauen Anzug und Frau darf alles tragen! Ich las einmal Männer sollten auch keine Shorts anziehen, sondern temperaturunabhängig sogar immer Kniestrümpfe unter der selbstredend langen Hose! Für mich ein Zeichen von absolut schlechten Selbsbewußtsein.
Also Männer macht es mir nach , traut euch rein in die Röcke!
Nur wer was verändert lebt!

Gruß
Günter

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maramatz schreibt
am 8. November 2008 um 03:56 Uhr

Hi Alexander;
Ein echt wunderbarer Artikel, kaum zu glauben dass es noch Leute gibt die so schoen schreiben koennen… fern jeder Realitaet und Kenntnis der Sachlagen. Eine einseitig beleuchtete Meinung ueber einen Trend, und jeder soll natuerlich seine Meinung aeussern duerfen. Auch ich, und ich frage mich:
Wer soll denn hiermit angesprochen werden? “Finger lassen…” am besten vom Schreiben!
Was ist denn in diesem genannten Artikel das beschriebene Feminine, was ist maskulin? Tragen wir schon unser Geschlecht in der Kleidung, und koennen demnach unser Geschlecht veraendern durch Kleidung? Hose=maskulin? Lachhaft, DIE Hose war schon zu Zeiten, als die Maenner noch Rock trugen ein feminines Bekleidungsstueck, unter dem langen Kleid!!

Was ist das Modellbild von feminin? Rock? Bevor Frauen Rock trugen waren es die Maenner, die Frauen trugen zu dieser Zeit ausschliesslich Kleider (lang). Also, wo bitte bleibt die geschlechtliche Zuordnung?
Und was ’schoene’ Beine betrifft: Nun, ich denke in diesem Fall geht der Schreiber ausschliesslich von sich selbst aus wenn er Maennerbeine beschreibt, anders ist es nicht zu verstehen.

Maenner, wenn ihr Rocktraeger seid, bleibt dabei, wenn ihr es werden wollt, nicht kleckern, nur klotzen (auftreten in Massen) hilft.

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Parence schreibt
am 8. November 2008 um 12:25 Uhr

Hi Fashion Guy,

es ist immer wieder interessant wie selbsternannte Modegurus Meinung machen wollen. Tatsache ist das sich heutezutage auf der Strasse Frau und Mann kaum noch in Sachen Mode unterscheiden. Frauen haben alles von der Männermode angenommen: Stiefel,Hosen Krawatten, Holzfällerhemden und Military. Jetzt heißt es zurückschlagen. Im Übrigen gibt es genauso viele Frauen wie Männer mit unvorteilhaften Beinen. Wie überall gehört Stilsicherheit dazu wenn man Kleidung trägt. Aber Mann kann auch mit einem Rock männlich, cool und verdammt gut ausschauen. Die Ausstrahlung ist immer noch das Wichtigste und nicht das Pinguingleiche Vertecken hinter einer Unformierung die so typisch in unserer Gesellschaft ist.
Also wenn Du schon über Mode schreibst dann gehört dazu auch etwas Hinaussehen über Deinen modischen Tellerrand und nicht plumpe Meinungsmache und Anhaften am ewig gestrigen Modebrei.
Übrigens - Rock ist gerade für Männer wo was zwischen den Beinen haben verdammt bequem!

Bye Bye

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Walther schreibt
am 8. November 2008 um 14:02 Uhr

Der normale Mann hat zum Rock gegriffen nur sieht man ihn eben LEIDER selten!!!! Das kommt auch daher, dass bei Modeartikeln dieser Art immer ein Journalist den Kommentar abgibt, der selber Angst hat, dass er beim Rocktragen plötzlich nicht mehr männlich sein könnte! Blödsinn, sagt der eingefleischte Rockträger. Ein Rock ist ein Kleidungsstück wie jedes andere auch und gehört überhaupt nicht nur in den femininen Bereich. Es braucht auch nicht immer nur schöne Beine….oder sind die männlichen Touristen auf Mallorca mit ihren Schlabbershorts, weissen Socken und Sandalen etwa alle mit Modelbeinen bestückt???
ind Frauen, die sich ja seit einigen Jahren fast ausschliesslich der Männermode bedienen (Nadelstreifenanzug, Krawatte usw.)plötzlich alle masculin?
Alles Quatsch! Kleider können nicht masculin oder feminin sein, sondern nur die Person, die darin steckt!

Vielleicht kann ich ja viele zur Zeit noch unentschlossene wahre Männer vom Rocktragen überzeugen, wenn sie mal hier hineinschauen.

HW

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NB-Sabine schreibt
am 8. November 2008 um 17:32 Uhr

“Der Rock gehört an schöne Beine, und die haben jedenfalls die Frauen und nicht die Männer.”

Stimmt eigentlich, alle Männer haben häßliche Beine, die man(n) unbedingt in Hosen verstecken muß und alle Frauen haben schöne Beine, die unbedingt jeder sehen soll! Schöne heile Welt! Es leben die Klischees und Vorurteile! Nur leider sind es eben nur Klischees und Vorurteile, die mit der Realität herzlich wenig zu tun haben!

Die Herren sollten bei den Hosen bleiben, die stehen Ihnen einfach am Besten und sind die schönste Herrenbekleidung für den Mann.

Einerseits wird Männern mangelndes Interesse an Mode, ihrem Aussehen und ähnlichem Vorgeworfen, andererseits wird ihnen gleichzeitig “angeordnet” sich nur nicht vom alltäglichen Einerlei zu entfernen und womöglich mal was neues und (für andere) ungewohntes auszuprobieren…damit sich andere nicht an neues gewöhnen müssen und damit die Klischees und Vorurteile ihre Gültigkeit behalten!

Meine Meinung dazu ist ebenfalls klar. Diese unnötige und künstliche Trennung zwischen den Geschlechtern braucht kein Mensch!

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Jürgen64 schreibt
am 8. November 2008 um 22:05 Uhr

Hallo Alexander,

Dein Beitrag ist gespickt mit Fehlern:

Dein Zitat: “Fakt ist, dass der Männerrock noch nicht auf den Straßen angelangt ist, und dass der normale Mann trotz der aktuellen Modetrends noch nicht zum Rock gegriffen hat.”

Fakt ist, daß ich ein ganz normaler Mann bin und gerne zum Rock greife. Ich kenne noch einige andere die das ebenso tun.

Dein Zitat: “Röcke wurden schon zu prähistorischen Zeiten von der damaligen Männerwelt getragen. Die Skythen verdrängten dann mit der Einführung des Beinkleides die feminine Männermode.”

Satz 1 ist richtig, Satz 2 enthält eine nicht haltbare These: der Rock ist nicht feminin, sondern grundsätzlich geschlechtsneutral, in unserem Sprachgebrauch sogar männlich!

Dein Zitat: “Nur die Schotten “begeistern” die Frauenwelt bis ins 21. Jahrhundert mit nackten Tatsachen beziehungsweise Beinen.”

Auch falsch: traditionell tragen weltweit mehr als die Hälfte aller Männer Rock oder rockähnliche Gewänder, z.B. die Griechen (Fustanella), in vielen asiatischen Ländern (Sarong, Lunghi, …), in vielen arabischen Ländern (Djellabah, …), in den ganzen Südseestaaten, usw. Jeder Muslime sieht es als höchstes Ziel an nach Mekka zu pilgern und trägt da …? ausschließlich ein Kleid! Da wir heute alle im globalen Dorf leben, solltest Du Dich nicht verschließen.

Dein Zitat: “Meine Meinung zu dem Männerrock ist klar. Der Rock gehört an schöne Beine, und die haben jedenfalls die Frauen und nicht die Männer.”

Na, da höre ich von Frauen aber anderes - und bin stolz darauf. Fakt aber ist, daß Männer meist schlankere Beine haben und weniger mit Cellulite zu tun haben; über einen Rasierer sollte jeder Mann verfügen.

Dein Zitat: “Die Herren sollten bei den Hosen bleiben, die stehen Ihnen einfach am Besten und sind die schönste Herrenbekleidung für den Mann.”

Dein Geschmack sei Dir unbenommen, aber der der anderen Menschen auch!

Dein Zitat: “Also Männer aufgepasst, nur bei den Models auf den Laufstegen sieht der Männerrock cool aus. Das ist wie mit den weiblichen Trends, die häufig auch nur von feengleichen Wesen getragen werden können.”

Dein Problem, wenn Du soooo weit davon abweichst.

Dein Zitat: “Und wen ich jetzt noch nicht überzeugt habe, dass von dem Männerrock die Finger gelassen werden soll, der schaue sich diese männlichen Wesen mit Beinkleidern an.”

Na, und ich habe etliche Gegenbeispiele auf meinem Rechner, und auch so manche abschreckende von Männern in Hosen sind im Netz zu finden.

Gruß
Jürgen

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Brezel schreibt
am 10. November 2008 um 19:11 Uhr

Hallo Alexander,
Ich schließe mich allen vorrednern an.
Hattest selber wohl noch keinen Rock an? Um die Vorzüge zu kennen? Oder Steckst Du eher noch im Alten Klische? Die Mode ist seit Jahren im Wandel, nur weil die meisten Männer schlafen und sich sagen was geht mich das an - meine ich im ernst - sind Männerröcke nicht so schnell auf der Strasse wie Frauen und Hosen.
Gruß
Ralf

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adriana schreibt
am 13. November 2008 um 01:54 Uhr

Der Rock gehört an die schönsten Beine und die haben nun mal die Männer!

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Quark schreibt
am 12. August 2009 um 12:49 Uhr

Wir Menschen im Wohlstand leben frei, es gibt keine Grenzen mehr und das ist auch gut so.

Ich persönlich empfinde es nur etwas schade, dass durch “Multikulti” (eigentlich gut so lange jeder seine eigenen Wurzeln zu schätzen weiß) jede Stadt gleich auszusehen droht und die Kleidung der Menschen überall auf der Welt die Gleiche ist.

Ohne Frage frage gibt es aus meiner Sicht sicher Männer denen Röcke gut stehen, allerdings bevorzuge ich persönlich den “westlichen, klassischen Gentlemen”(1930-1980), ohne dass ich engstirnig oder an Mode desinteressiert wäre.

Ich habe einfach meinen persönlichen Geschmack der natürlich von den vorhergehenden Generationen geprägt worden ist, aber das ist dann doch nicht mit langweilig oder unkreativ gleichzusetzten.

Wenn nun alle Männer Röcke tragen und ich nicht, brauche ich mich trotzdem nicht zu schämen dafür dass man eventuell ein Stück meiner Männlichkeit erahnen könnte, weil ich die klassischen Jeans oder Anzughosen trage.
Mir macht das Tragegefühl von engeren Hosen auch nichts aus, jeder hat seine persönlichen Vorlieben.
Sollte ich trotz engen, bzw. “klassischen” Hosen Kinder zeugen können, ist mir das Geschwafel um die Gesundheit Wurst. :-)
“Irgendwann muss man ja auch mal sterben”.

… Ich habe auch nicht vor mich in irgendeiner Art anzupassen, ich gehe einfach meinen Weg… :-)

lG.

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martin schreibt
am 20. August 2009 um 22:25 Uhr

Schreiber mit einem so begrenzten Männerbild und Horizont sind einfach zu ignorieren. Der hat keinen Schimmer wie gut ein Rock am Mann aussehen kann und wie bequem es ist. Bleibe bei deinen Hosen, so bleibst du ein richtiger Mann.

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Quark schreibt
am 23. August 2009 um 21:00 Uhr

Guten Tag, :-)

es tut mir leid wenn ich mich missverständlich ausgedrückt haben sollte.

Allerdings lässt sich aus Deiner Beurteilung:
“Der hat keinen Schimmer wie gut ein Rock am Mann aussehen kann” schließen,
dass Du bewusst mein “Eingeständnis”: “Ohne Frage gibt es aus meiner Sicht sicher Männer denen Röcke gut stehen,” ignoriert hast.

Was die andere Satzhälfte angeht: “und wie bequem es ist.”:
Alle Männer sind verschieden, dementsprechend unterscheiden sich auch die Vorlieben und Bedürfnisse bezüglich des Tragegefühls. Es empfiehlt sich nicht immer von sich selbst auf andere zu schließen.

Zum letzten Satz:
„Bleibe bei deinen Hosen, so bleibst du ein richtiger Mann..”

Eine taktlose Unterstellung. Als ich geschrieben habe: “allerdings bevorzuge ich persönlich den “westlichen, klassischen Gentlemen” meinte ich das REIN OPTISCH. Es tut mir leid nicht ausdrücklich darauf hingewiesen zu haben.

Ein Mann ist natürlich NICHT dann ein Mann wenn er: “viel Alkohol verträgt”, “30 kg allein durch seinen Atem bewegen kann” oder “nur” Hosen sprich keinen Rock trägt” etc… Kleidung, egal ob Rock oder Hose ist natürlich geschlechtsunabhängig.

Nur mir persönlich - also meine ganz eigene Meinung und mein ganz persönliches Empfinden das ich im Gegensatz zu anderen niemandem aufzwingen will - gefallen lange Hosen an schlanken Männern und an mir selbst sowohl REIN OPTISCH als auch vom Tragegefühl besser.

Zum ersten Satz:
“Schreiber mit einem so begrenzten Männerbild und Horizont sind einfach zu ignorieren.”

Auch wenn ich zugeben muss in meinem ersten Beitrag nicht die exakteste Wortwahl getroffen zu haben lassen sich dennoch KEINE genauen Rückschlüsse auf „mein Männerbild“ ziehen. Allenfalls lässt sich aus meinem ersten Beitrag mein persönlicher Geschmack/Empfinden/Vorliebe etc. – den ich niemandem aufzwingen will - was Kleidung an Männern betrifft entnehmen.

Aber wenn wir schon beim Thema „Männerbild und Horizont“ sind möchte ich auch meine persönliche Meinung - die ich natürlich niemandem aufzwingen will - äußern.

Ein Mann ist für mich - unter einem der wichtigsten Aspekte, dem „zwischenmenschlichen Umgang“ - dann ein Mann wenn er: mit seinen Mitmenschen nicht nur fair, sondern auch taktvoll, geduldig, aufmerksam, einfühlsam, hilfsbereit, aufgeschlossen, verständnisvoll, entgegenkommend, etc… umgeht und dazu bereit ist auch andere Meinungen zu akzeptieren. Doch um andere Meinungen zu akzeptieren bedarf es tatsächlich einem gewissen Horizont und die Kunst genauer zu unterscheiden. Ganz zu schweigen von der Fähigkeit auch auf seinen „Kontrahenten“ eingehen - oder Eingeständnisse machen zu können. All das ist von der Kleidung völlig unabhängig.

Leider muss ich mich fragen ob hier wirklich alle Männer zumindest „meinem Männerbild“ gerecht würden. Allein die Differenzierung zwischen „Männerbild“ - als charaktereigenschaftliche - und idealistische Definition und „Männerbild“ - als rein optische Erscheinung scheint eine äußerst große Herausforderung darzustellen.

Zudem bin ich hier generell über einen - unter vielen, aber NICHT allen Rockträgern herrschenden - gewissen Fanatismus enttäuscht, den es eigentlich nicht geben dürfte möchte man zumindest den Beiträgen glauben, in denen der „rocktragende Mann“ um soviel klüger, aufgeklärter, weiser, freier, aufgeschlossener, toleranter, im Umkehrschluss auch rücksichtsvoller, gebildeter, intellektueller, niveauvoller, stilvoller, etc… darstellt wird als der herkömmlich „nur“ hosentragende Mann.

Doch was ich hier und auf anderen Seiten schon so gelesen habe lässt mich darauf schließen dass die physische Entlastung zwischen den Beinen, deren Folgen „Entspannung, Lockerheit und dadurch größere Toleranz und Offenheit“, etc… sein sollen nichts mit dem „männlichen Charakter“ zu tun haben. Im Gegenteil, so manches scheint mir im „raubeinigen“ Ton rückläufig zu sein. (Tut mir leid für die Verallgemeinerung, aber ich darf auch mal schwach werden)

Zum Schluss möchte ich klarstellen dass ein Mann der “nur” lange Hosen sprich keinen Rock tragen will auch nicht annäherungs - oder gar zwanghafter Weise mit “Prolet, Macho, Imponiergehabe, geistiger Unausgereiftheit, Unselbstbewusstsein, Feigheit, Unkreativität, Intoleranz, Dummheit, unreflektiertem Denken, mangelnder Bildung, mangelndem Niveau, sexueller Devianz, Katholizismus, generellem Desinteresse an Mode, etc… gleichgesetzt werden sollte, nur weil er schlichtweg nicht das Bedürfnis hat rein optisch als etwas scheinbar Besonderes - aus meiner persönlich Sicht ist jeder Mensch egal ob auf den ersten oder zweiten Blick “etwas Besonderes” - aus der breiten Masse hervorzustechen oder sich einfach nicht nach der Mode richtet sondern in zwar klassisch geschnittenen, aber auch gut und gesund sitzenden Hosen seinen eigenen Weg geht. :-)

mfG.:

Quark :-)

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Wolfgang Spohr schreibt
am 22. Oktober 2009 um 19:39 Uhr

Hallo zusammen,

es geht gar nicht nicht um den Rock. Es geht um Gefühle. Jeder Mensch hat das Recht, Gefühle zu haben. Und jeder, der gegen den Männerock schreibt, ist selber nicht konsequent. Für sich selber in Anspruch zu nehmen, eigene Gefühle zu leben, können alle. Aber die Gefühle andere Menschen zu akzeptieren oder wenigstens zu tolerieren, können nur intelligente, herzbesitzende, tolerante und weltoffene Menschen.

Leben und Leben lassen solange es legal ist - nur dieser Leitsatz hilft der menschlichen Entwicklung wirklich weiter.

Wenn wir Menschen nur das machen, was andere uns vormachen, würden wie auch heute noch von Baum zu Baum springen - ohne Hose und Rock - was auch manche mögen.

Liebe Grüße

Wolfgang

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Quark schreibt
am 30. Oktober 2009 um 22:45 Uhr

Guten Tag,

so sehr ich auch das Idyll einer friedlichen, liebenden Menschheit anstrebe geht es nun mal nicht ohne genormte Definitionen und Strukturen. Die goldene Regel ist für den Menschen bzw. für das mitmenschliche Zusammenleben wirklich zu kurz gefasst, weil sich das Zusammenleben in der Praxis als wesentlich schwieriger erweist. Daher muss man in einer Gesellschaft eben auch gewisse Kompromisse eingehen ohne sich dabei eingeschränkt fühlen zu müssen.

Demnach sind alle Menschen “gestört” da keiner für sich alleine leben kann. Ich hatte es aufgrund meiner anderen Hautfarbe auch nicht leicht bzw. hatte darunter zu leiden, und…? Ich lebe noch und habe daraus gelernt. Es gibt nun mal keine Welt ohne Dissonanzen wobei man über Dissonanz bzw. Gegenkräfte oder aufeinander beruhende Kräfte zeitlos philosophieren kann.

mfG.:

Quark

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Manfred schreibt
am 5. November 2009 um 13:14 Uhr

Tja, dann hast Du wohl den falschen Mann geheiratet: so unmännlich, dass er die Cellulite hat? Meine Frau wird jedesmal neidisch auf meine Beine unterm Rock, und freut sich im Gegenzug an den kürzeren Zugriffszeiten ;-)

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Roland schreibt
am 19. Dezember 2009 um 06:34 Uhr

Finde die kommendare Röcke sind nichts für Männer Total unüberlegd.Jeder der es Probierd hat weis wie Toll es ist,Rock zu tragen am Aussehen ist jeder selbst
verantwortlich.Zu Bierbauch Paßt sicher kein Mini,oder enger Rock der Anliegt.

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Rocker56 schreibt
am 22. Dezember 2009 um 18:33 Uhr

Ich finde Röcke sind für Männer , die sie auch tragen wollen.
Jürgen64 hat völlig Recht mit seinem Kommentar.
Was ist das für Modewelt wo es nur ein Heer von Hosenträgern gibt? Frauen haben schon lange die Männerklamotten für ihre Zwecke erobert.Warum nicht auch umgekehrt?
Für seine Figur ist jeder selbst verantwortlich ob Bierbauch, krummer Rücken, schmutzige Fingernägel oder Schweißmief.

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Quark schreibt
am 30. Dezember 2009 um 16:45 Uhr

Meiner Meinung nach ist “sehr ausgefallene” Mode nur etwas für Reiche, für Leute die sonst keine Probleme haben.
Aber unsere Gesellschaft wird im Überfluss nunmal so dekadent als wäre sie reich und verhält sich so, als bräuchte sie keine Richtlinien mehr weil sie sich für schlauer denn je hält…
Nach Jahren des Überflusses hat die Wirtschaftswelt es nun bald geschafft die Gesellschaft kulturell zu entwurzeln und sie nur noch auf das Geld zu fixieren…

Was ist daran so schlimm dass man(n) bei uns “nur” Hosen trägt???
Die einzigen die darunter zu leiden haben sind die Mode-Firmen bzw. die Produzenten selbst.

Ich habe den Eindruck dass die ganze Sache um den Männer-Rock eine groß angelegte Werbecampange ist um noch mehr Geld aus den Leuten zu holen als es ohnehin der Fall ist, aber Geld regiert die Welt…

mfG.:

Quark

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Hila schreibt
am 27. Januar 2010 um 11:39 Uhr

Nein, bitte kein Rock für Männer, dann verkommt doch unser schönes Kleidungsstück.
Oder wurde der Trend von der “Rasierer-Industrie” gestartet?? lach!

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Jack schreibt
am 14. März 2010 um 12:56 Uhr

Heyhey!

So etwas habe ich ja schon lange nicht mehr gelesen.

Aber bevor das hier so ein Grundsatzroman wird, komm ich gleich zum Punkt:

Am wichtigsten ist, dass sich der Träger wohl fühlt (ohne die Rechte anderer zu verletzen!) Und, wenn er das tut, wieso nicht? Ich trage auch Röcke und finde mich toll darin und lasse mir von niemandem sagen, was mir steht oder nicht steht.

Wozu überhaupt Trends folgen, nur um mit der vorherrschenden Gesellschaftsnorm weiterhin Konform zu gehen? Als ob der Männerrock gesallschaftlich Aktzeptiert wäre!

Ich sage hier: Lieber selbstbewusst sein und wissen, was man trägt, anstatt sich von solchen Artikel, wie diesen hier, beeinflussen zu lassen.

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Quark schreibt
am 29. März 2010 um 12:33 Uhr

Warum tauschen sich die Leute von heute denn überhaupt noch aus???

Wenn sowieso jeder machen kann was er will ist die Meinung des anderen doch “gleich”, im Sinne von unbedeutsam da sich die Meinung nicht abhebt.

So lange man niemanden gefallen und trotzdem Aufmerksamkeit erreichen will, muss man sich durch abnorme Farben und Formen vom langweiligen Rest abheben. Normal ist also gleich langweilig.

Mit schreienden Farben und optischen Verzerrungen durch abnorme oder hautenge Schnitte wird dies auch erfolgreich gemeistert.

Die eigentlich stilvolle, klassische, ausgewogene, natürliche Formen und Proportionen unterstützende und damit auch sportlich elegante Kleidung ist durch die Schul, Arbeits - und Geschäftswelt zur verhassten Alltags - Arbeitskleidung verblasst.
Ebenso ist diese als spießig verschrien und wird nur mit Snobs oder älteren Generationen assoziiert.
Schade eigentlich, dabei könnten so viele junge Männer in klassischen Anzughosen und Hemden (da gibt es auch sehr günstige Angebote) ihre Männlichkeit auf sportliche Weise, vorteilhaft betonen und so viele junge Frauen durch elegante, klassische Formen ihrer Weiblichkeit zu unaufdringlichem, natürlichen Glanz verhelfen.

Aber durch die Flucht vor dem Arbeitsklima, durch postpubertäres Geltungsbedürfnis, durch den Individualismus-Wahn und fehlinterpretierte Emanzipation werden wir uns auch weiterhin an Karikaturen menschlicher Körper erfreuen dürfen.

So erschließt sich uns im weltweiten Netz über aufdringliche Farben, geschmackfreie Unisexkleidung, armselig wirkende Beine in Röhrenhosen und pervertierte Geschlechtsattribute ein “dämlicher” Reigen des “Neuen Zeitalters”.

mfG.:

Quark

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