Must-Have der Herrenschuhe: Desert Boots

Von Nathan Clark 1950 entworfen, waren die Desert Boots lange Zeit als „Studententreter“ verschrien, erleben nun aber schon seit einigen Jahren ein fulminantes Comeback und auch 2012 kommt man kaum an diesen unverwüstlichen Herrenschuhen vorbei.

Während dem Zweiten Weltkrieg entdeckte Clark dieses simple Urmodell aus Wildleder während eines Einsatzes in Hinterindien, wo sich die Soldaten diese Schuhe auf einem Basar anfertigen ließen. Als Nathan Clark dann mit einem Prototypen im Gepäck zu einer Messe in Chicago fuhr, wurde er mit unzähligen Aufträgen überhäuft. Die Erfolgsgeschichte des Klassikers mit der durchgehenden Gummikrepp-Sohle begann.

Das Auf und Ab der Desert Boots

Ihr erstes großes Hoch erlebten die Desert Boots in den 60er und 70er Jahren, als die Schuhe den Nerv einer ganzen Generation trafen. Studenten in Amerika trugen ihn genauso wie die stilsicheren Mods in England und in Deutschland waren die Boots besonders bei den Anhängern der 68er Bewegung beliebt.

Doch die angesagten Treter für coole Intellektuelle hielten schon bald Einzug in den Mainstream und wurden ein Schuh für jedermann, sodass der Trend schnell nachließ und die Desert Boots fast in Vergessenheit gerieten.

2005 erinnerte man sich im Hause Clark jedoch wieder an das, was das Erfolgsmodell einst so ausmachte und brachte eine Neuauflage des beständigen Klassikers auf den Markt. Das Konzept ging auf und seitdem sind die Desert Boots kaum noch aus dem Sortiment der Herrenschuhe wegzudenken.

Schlicht, robust und kombinierfähig

Was den Schuh, den es inzwischen neben Clarks auch von diversen anderen Herstellern gibt, so unverwechselbar und erfolgreich macht, ist das schlichte, funktionelle Design, welches sich im Grunde jedem Stil unterordnet. Zudem werden die Desert Boots zumeist in Beige, Braun, Schwarz oder Grau angeboten, sodass sie sich auch farblich leicht zu jedem Outfit kombinieren lassen.

In diesem Jahr kann man allerdings auch mit einigen farbenfroheren Modellen rechnen, welche sich hervorragend dazu eignen, Akzente zu setzten, ohne dabei zu aufdringlich zu wirken, da die minimalistische Formgebung erhalten bleibt.

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