Steve McQueen: zeitloser King of Cool

Steve McQueen war eine Stilikone, die noch heute ihresgleichen sucht: Kein klassischer Schönling und doch prägent für seine Generation und die, die nach ihm kamen.

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Es gibt nur eine gültige Umschreibung für den 1980 verstorbenen Schauspieler: Steve McQueen war zeitlos cool. Ob als raubeiniger Cowboy, als Gentleman-Gangster, Soldaten-Rebell, auf dem Motorrad oder hinter dem Steuer eines Ford Mustang GT 390 in der berühmten Verfolgungsjagd in „Bullitt“ – Hollywood hat kaum jemals einen stilprägenderen Schauspieler hervorgebracht, der auch über dreissig Jahre nach seinem Tod die Vorstellung von „Männlichkeit“ in diesem Maße definiert.

Steve McQueen: Filme einer Legende

1930 in Indianapolis geboren, ging Steve McQueen mit nur 17 Jahren zur Armee, wo er aber wegen seines rebellenhaften Auftretens unehrenhaft entlassen wurde. Kurz darauf nahm er Schauspielunterricht und wurde für Filme mit Paul Newman und Frank Sinatra engagiert. Es folgte eine Westernserie für das amerikanische Fernsehen, bis er mit „Die glorreichen Sieben“ an der Seite von Yul Brynner, Charles Bronson und Horst Buchholz seinen filmischen Durchbruch hatte.

Zu seinem Look und den Filmrollen in „Bullitt“, „Thomas Crowne ist nicht zu fassen“ und „Getaway“ dürften auch die ausgefallenen und passenden privaten Hobbies McQueens Status als Idol und Ikone unterstützt haben: Schnelle Autos und Motorräder waren seine Leidenschaft und neben Off-Road Rennen wollte er auch bei den berühmten 24 Stunden von Le Mans selbst mitfahren.

King of Cool: Stilprägendes Idol

Dabei war Steve McQueen eigentlich ein Allerweltstyp: Sympathisch zwar, aber weder im klassischen Sinne schön, noch besonders markant und mit einer Frisur, wie sie jeder Friseur in Hamburg oder Klein-Klommschau an seinem schlechtesten Tag noch tadellos hinbekommt (und wie sie derzeit auch wieder stark in Mode ist). Doch der Schauspieler zeichnete sich dadurch aus, jede seiner Rollen – von „Die glorreichen Sieben“ über „Gesprengte Ketten“ bis zu „Papillon“ – auszufüllen und glaubhaft vermitteln zu können.

Er schien seinem Publikum zu zeigen, was es bedeutet, das Richtige in jeder gegebenen Situation zu tun und dabei auch noch verdammt gut auszusehen – nicht umsonst wurde er in der Mitte der 70er Jahre zum bestbezahltesten Schauspieler Hollywoods und zum „King of Cool“ ernannt.

Steve McQueen starb 1980 im Alter von 50 Jahren an einem Herzinfarkt im Zuge einer Operation, der er sich wegen einer Erkrankung an Brustfellkrebs in Mexiko unterzogen hatte.

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