Das Paisley-Muster war aus der Herrenmode seit den 60ern fast gänzlich verschwunden und wagte sich höchstens hier und da mal als dezente Musterung auf eine Krawatte. Doch in einschlägigen Editorials taucht Paisley nun immer häufiger auf und es sieht ganz so aus, als würde ein schon nahezu vergessener Trend in diesem Jahr wiederbelebt.
Die Bezeichnung „Paisley-Muster” ist auf die gleichnamige schottische Stadt nahe Glasgow zurückzuführen, die sich im 19. Jahrhundert als wichtiges Textilverarbeitungszentrum etablierte und sich auf die Nachahmung von luxuriösen persischen Stoffen spezialisierte. Der damaligen Königin Victoria hatte es besonders das orientalisch anmutende, blattartige und abstrakte Muster angetan, das sie sogleich zum Trend erklärte und welches wir heute als Paisley kennen. In der Frauenmode taucht dieser verspielte Kalssiker hin und wieder auf, doch für 2012 ist es anscheinend auch für den Kleiderschrank der Herren vorgesehen. [...mehr]
Die 50er und 60er Jahre sind zurück: Lana del Rey gibt in der Musik den Ton an, James Dean ist Vorbild für die Frisuren-Trends und in der Mode erinnert vieles an die alten Zeiten der Mods.
Mode und Lifestyle sind gerade stark geprägt von den späten 50er und 60er Jahren, wobei derzeit nicht einfach platt kopiert wird, sondern eine neue Interpretation des „very british” Looks anzutreffen ist. Damals wollten sich die sogenannten Mods mit ihrer Kleidung und ihrem Lebensstil von der Arbeiterklasse abheben und legten gesteigerten Wert auf gut sitzende, elegante und hochwertige Kleidung. Auch in der aktuellen Herrenmode sind Elemente der früheren Jugendbewegung vermehrt vorzufinden und spiegeln sich in Schnitten, Details und Kombinationen z.B. bei den Kollektionen von Topman oder Zara wieder. [...mehr]
An Lammfell kommt man in diesem Winter kaum vorbei. Egal ob Jacken, Mäntel, Mützen, Handschuhe oder Stiefel - das warme Schaffell zeigt sich in der Wintermode für Männer 2011/12 besonders vielseitig.
Lammfell hat sich zum absoluten Lieblingsmaterial der Designer in diesem Winter gemausert. Aufgrund seiner enormen Wärmekraft und der variantenreichen Optik ist es kaum verwunderlich, dass sich das Schaf-Fell in der kalten Jahreszeit so inflationär durchsetzt. Der Naturcharakter passt außerdem bestens zu dem aktuellen Trend der Rustikalität in der Männermode. Aber Lammfell passt nicht nur zum kernigen Holzfäller-Look, sondern kommt als Futter in Biker-Jacken auch äußerst rockig daher und als Innenleben edler Lederhandschuhe, zeigt sich auch die Möglichkeit, das funktionale Material für elegante Zwecke zu gebrauchen. [...mehr]
Der Schal ist auch in diesem Winter ein absolutes Trend-Accessoire. Doch wie sollte man ihn am besten binden und welche Knoten eignen sich für welche Schals und Materialien?
Der Schal für Männer galt, abgesehen von Künstlern und Freidenkern, lange Zeit als bloßes Mittel zum Zweck, um sich vor der Winterkälte zu schützen, doch spätestens seit Joachim „Jogi” Löw stellt der Schal neben der reinen Funktionalität auch ein wichtiges Accessoire für Männer dar, welches dem Outfit den letzten Schliff verleihen kann und mit Farbe oder Muster den Look gekonnt unterstreicht. Abgesehen von der richtigen Farbauswahl und Materialbeschaffenheit spielt aber auch die Art und Weise, den Schal zu binden oder zu knoten eine entscheidende Rolle und sollte auf das Outfit und den Stil abgestimmt werden.
Den Schal richtig binden - schnell und unkompliziert
Die wohl simpelste und schnellste Variante, einen Schal zu tragen, ist es, sich diesen von hinten über beide Schultern zu legen und jeweils ein Ende locker über die gegenüberliegende Schulter zu werfen. Fast genauso schnell, aber etwas wärmender wird es, wenn man die Schal-Enden übereinander legt, diesen also der Länge nach einmal faltet, ihn dann um den Hals legt und die Enden durch die Schlaufe steckt.
Beide Versionen eignen sich für leichtere und mitteldicke Strick-und Webschals und da es sich um eine sehr neutrale und klassische Technik handelt, ist diese auch bestens dazu geeignet, ein elegantes oder das Business-Outfit wintertauglich abzurunden, solange es sich um ein hochwertiges Material in dezenter Farbgebung handelt. [...mehr]
Die Jacken und Mäntel für Herren halten wieder verschiedene Designs von Parka über Trenchcoat bis Dufflecoat bereit und bekennen diesen Winter Farbe. Elegant, lässig oder rustikal - die aktuellen Jacken und Mäntel sind stilsichere und warme Begleiter durch die kalte Jahreszeit.
Jacken und Mäntel im Military-Style, wie sie letztes Jahr verbreitet anzutreffen waren, bleiben auch in dieser Saison ein anhaltender Trend. Besonders die akkurat geschnittenen Zweireiher oder die mit Lammfell gefütterten Aviator-Jacken spiegeln diese Tendenz wieder. Auch der klassische Trenchcoat findet als wärmere Variante im sogenannten „British Warm” sein winterliches Pendant. Auffällig ist, dass das ewige Schwarz und Grau in diesem Jahr immer öfter auch durch farbige Modelle ersetzt werden, was dementsprechend eher schlichtere Schnitte und Formen zur Folge hat. Insgesamt zeigen sich die neuen Jacken und Mäntel von einer kastigen Silhouette und kommen zum großen Teil mit robusten Materialien und derben Verschlüssen betont männlich daher. [...mehr]
Handschuhe für Männer sind nicht nur ein probates Kälteschutzmittel im Winter, sondern vielmehr auch Ausdruck für Stil und guten Geschmack - solange man beim Kauf ein glückliches Händchen beweist.
Handschuhe galten lange Zeit als modisches Muss und gehörten neben Stock und Hut zur ordnungsgemäßen Kleidung eines Mannes. Heute sind Handschuhe für Männer zumeist ein bloßes Mittel zum Zweck, um die Hände vor der Kälte im Winter zu schützen. Dabei zeugen gute Handschuhe, genauso wie Schuhe, Uhren oder Gürtel, von Stil und modischem Geschmack und verdienen daher eine weitaus größere Beachtung. Details und Accessoires lassen oftmals viel mehr Rückschlüsse auf die Persönlichkeit zu, als man denken mag, weshalb beim Kauf auf eine hochwertige Qualität und Verarbeitung geachtet werden sollte. [...mehr]
Der Hut ist momentan angesagter denn je und kann dem gesamten Look eine völlig neue Aussage verleihen.
Ein Hut verändert seinen Träger auf eine mysteriöse Art und Weise, sobald dieser sich eben jenen auf den Kopf setzt, da er doch unweigerlich Assoziationen hervorruft. Wer einen Akubra à la Crocodile Dundee trägt, wirkt sichtlich abenteuerlustiger, ein Borsalino, der Al Capone Klassiker, hüllt den Träger in eine verwegene Aura und die exzentrische Melone lässt sogleich auf einen unangepassten Individualisten schließen. Aber genau hier liegt auch die Gefahr. Ein Hut muss die Persönlichkeit seines Inhabers unterstreichen und widerspiegeln. Den Versuch zu unternehmen, sich einen geheimnisvollen Charakter oder mehr Selbstbewusstsein einfach überzustülpen, sollte man unterlassen, da solch eine Verkleidung eher lächerlich als lässig wirkt. [...mehr]
Chelsea Boots sind im Grunde sehr klassische Herrenschuhe, die zur Zeit aber eine wahre Renaissance erleben und absolut stylische Begleiter durch das nass-kalte Wetter darstellen.
Bei Chelsea Boots handelt es sich um Stiefel, die kurz über den Knöchel reichen und sich durch zwei seitlich vom Fußgelenk angebrachte Gummibandeinsätze auszeichnen. Damit kann man die Schuhe schnell und bequem an- beziehungsweise ausziehen, womit dieses Modell eine wirklich komfortable Alternative zu den ebenso angesagten Schnürboots darstellt. Mit den trendigen Tretern ist man sowohl im Business als auch in der Freizeit bestens ausgerüstet und modisch auf dem neuesten Stand, ohne dabei zu auffällig oder gewollt gestylt zu wirken. [...mehr]
dyn ist ein Label aus Berlin, das Mode für den selbstbewussten Mann anbietet, der besonderen Wert auf innovatives Design, hohe Qualität und Individualität legt.
Hinter dyn, dem Label aus Berlin, steht die 24-jährige Jungdesignerin Friderike Homann, die mit ihren Kollektionen ein besonderes Gespür für ausgefallenen Schnitte und einzigartige Design-Ideen unter Beweis stellt. dyn ist im ursprünglichen Sinne eine alte Krafteinheit, die bis 1978 weit verbreitet, dann jedoch von der Einheit Newton abgelöst wurde. Der Wortherkunft entsprechend übersetzt Friderike Homann den Gedanken der Kraft in ihre Entwürfe, die stark und unabhängig anmuten, gleichzeitig aber auch den aktuellen Zeitgeist widerspiegeln, ohne dabei den Trends hinterherzujagen.
dyn - Die Designerin hinter dem Label aus Berlin
Friderike Homann hat sich mit ihrem Modelabel dyn erst in diesem Jahr, kurz nach Beendigung ihres Studiums an der HTW Berlin selbständig gemacht und gewann mit ihrer Bachelor-Abschluss-Kollektion „Schattenstadt” direkt den EVOQUE Style Award, was ihr zu einem exklusiven Shooting für die QVEST verhalf. Bereits in der Schule entdeckte die Designerin ihre Leidenschaft für Mode und Design, welche sie jetzt in ihren Kollektionen für dyn verwirklicht und tragbar macht. Neben der Arbeit für ihr Label steckt Friderike Homann bereits wieder mitten im Studium für den Masterabschluss und man darf wohl auch in Zukunft mit inspirierenden und kreativen Looks der jungen Modeschöpferin rechnen. [...mehr]
Die neuen Herbstfarben für den Mann sind vom Indian Summer inspiriert und reichen von Gelb und Orange über warmes Bordeaux bis hin zu verschiedensten Brauntönen. Doch wem stehen die neuen Farbtrends und wie werden sie am besten kombiniert?
Nicht nur die Natur zeigt sich in den neuen Herbstfarben. Auch die Farbtrends für den Mann sind vom gefärbten Laub inspiriert und sorgen für warme Akzente im Kleiderschrank. Neben den sonst eher gedeckten Tönen wie Grau, Khaki, Beige und Schwarz sind die neuen warmen Nuancen perfekt, um den Herbstblues zu vertreiben. Und geschickt kombiniert, passen sie auch zu jedem Stil und Anlass. [...mehr]