Wenn auch in den meisten Fällen nicht so intensiv wie Frauen, machen sich Männer genauso Gedanken über den Style ihres Haupthaars. Von pomadigen Tollen über Irokesenschnitte bis hin zum sogenannten Vokuhila, hat die Welt schon viele abenteuerliche Frisurentrends mit erlebt. 2012 geht der Stil wieder in eine gängige Richtung.
Vorwiegend liegen zur Zeit Kurzhaarfrisuren im Trend, die pflegeleicht sind und sich einfach stylen lassen. Im Vordergrund steht wie so oft in der Männerwelt, der praktische Aspekt. Denn wer möchte morgens schon gerne Stunden vor dem Spiegel verbringen, nur damit das Kunstwerk bei der ersten Windböe gleich wieder zerstört ist? An den Seiten kurz rasiert und oben etwas länger, sind heutzutage beim Herrenfriseur die wohl häufigst gehörten Phrasen. [...mehr]
Derzeit kann man in der Mode immer häufiger die Tendenz zu einem Stil erkennen, der sich bei den Merkmalen und Kleidungselemente des sogenannten Proleten, auch als Proll bekannt, bedient. Wird der Hipster nun abgelöst?
Nachdem sich der Hipster ja zu einem Phänomen entwickelt hat, mit dem sich inzwischen weltweit unter anderem unzählige Soziologen, Kulturwissenschaftler und Trendforscher auseinandersetzen, ist in der Mode ein Bruch mit den stereotypen Erkennungsmerkmalen dieser Spezies zu erkennen. Kein Wunder, braucht es mittlerweile doch schon eine gehörige Portion Selbstbewusstsein bzw. Mut sich mit Röhrenjeans, Jutebeutel, Schnauzbart und Hornbrille auf die Straße zu wagen. Einst so ungemein angesagt, wird der Hipster nun weitestgehend belächelt oder gar zum Hassobjekt degradiert. Die neuen Helden tragen jetzt Bomberjacken, Boxerhaarschnitt und Goldkettchen. Ist der Hipster tot? Oder hat er sich lediglich verkleidet? [...mehr]
Neue Technik und innovative Verarbeitungsmethoden beeinflussen die aktuelle Mode ungemein. Zur Zeit stehen Lasercuts besonders hoch im Kurs bei den Designern und auch Muster und Prints profitieren von der technischen Entwicklung.
Innovationen aus dem Gebiet der Technik haben in der Regel auch stets Auswirkungen auf Bereiche, für die sie ursprünglich eventuell gar nicht gedacht waren und ermöglichen völlig neue Wege in allen Lebensbereichen - So auch in der Mode. Wagt man in der Kunst bereits schon länger Experimente mit 3D-Drucken oder Lasercuts, ist man in Sachen Bekleidung - insbesondere für Herren - noch ein wenig zurückhaltender. Doch so langsam trauen sich immer mehr Designer und Labels an die neuartigen Techniken heran, was vermehrt ausgesprochen kreative und auch zum Teil noch gewöhnungsbedürftige Ergebnisse zur Folge hat. [...mehr]
Blau ist die Farbe, zu der Männer am leichtesten einen Zugang finden, wenn es darum geht, mal vom monochromen Zementgrau abzuweichen. Somit dürfte es doch ganz nach dem Geschmack der Herren sein, dass Blau zur Trendfarbe für den Frühling und Sommer 2012 auserkoren wurde.
Seit letztem Jahr hat sich mächtig Farbe in die Männermode geschlichen und auch 2012 verspricht wieder bunt zu werden. Neben teils exzentrischen Tönen, hat sich Blau als Haupt-Trend herauskristallisiert, der es wahrscheinlich auch nicht so schwer haben wird, sich durchzusetzen, gilt diese Farbe doch als die Liebste der Männer. Und psychologisch gesehen hat sie ebenso durchaus ihre Daseinsberechtigung in einer so krisengebeutelten und hektischen Zeit, wie der jetzigen. Blau wirkt entspannend und beruhigend, strahlt Verlässlichkeit und Vertrauen aus. Aber auch Weite und Unendlichkeit. Man denkt an Meer, blauen Himmel und lässt den Alltagsstress in den Hintergrund rücken. Blaumachen bedeutet nicht umsonst, sich eine Pause zu gönnen. [...mehr]
Nachdem sich der belgische Designer Bruno Pieters kürzlich mit seiner Kollektion für Weekday zurückmeldete, ist er nun mit seiner neuen Linie „Honest by” vertreten und möchte damit neue Wege im Fashionbusiness beschreiten.
Völlige Transparenz und faire Produktionsbedingungen sind in der Modewelt leider äußerst selten. Genau diese Motive hat Bruno Pieters jetzt jedoch zur Basis seines neuen Labels „Honest by” erklärt und bietet damit ein neues und überzeugendes Konzept, das hoffentlich zu mehr Bewusstsein beiträgt und neue Impulse gibt, um die Missstände und Ausbeutung in der Bekleidungsindustrie zu bekämpfen. Denn leider ist es nach wie vor so, dass für viele doch in erster Linie der Preis darüber entscheidet, was gekauft wird und die Bedingungen, unter denen das Produkt hergestellt wurde, gerne verdrängt werden. [...mehr]
Aktuell jagt ja eine Fashion Week die nächste auf dem bunten Modeglobus und abgesehen davon, dass man sich einig ist, dass es die wachsende Individualisierung immer schwieriger macht, einheitliche Tendenzen auszumachen, so ist ein Trend doch kaum zu übersehen: Leder. Am besten in Schwarz und ganz viel davon.
Nach Calvin Klein, Jil Sander oder Bottega Veneta, zeigte nun auch Yves Saint Laurent in Paris, dass der trendbewusste Mann im kommenden Herbst und Winter an glattem, schwarzen Leder wohl nicht vorbeikommt. Manche Designer verhielten sich noch etwas zurückhaltend im Umgang mit dem Material, wohingegen Raf Simons für Jil Sander und Stefano Pilatti für Yves Saint Laurent in die Offensive gingen und ihre Models teilweise in einer Ganzkörper-Lederkluft über den Laufsteg schickten, dass einem doch mitunter ein leichtes Schaudern packte. Ob diese inflationäre Lederverarbeitung nun lediglich gewagt ist oder vielmehr gruselig, muss letztendlich jeder selbst entscheiden, aber Fakt ist, dass Leder einen der seltenen Trends darstellt, dem sich fast alle großen Modemarken anzuschließen scheinen. [...mehr]
Es ist mal wieder soweit. Bereits am Dienstag finden die ersten Opening Parties zur Berlin Fashion Week statt, bevor sie am Mittwoch dann offiziell beginnt. Ein besonderes Highlight wird auch dieses mal sicher wieder die Fashion-Show von Hugo Boss, bei der man dank Live Stream auch ohne Tickets ganz vorn mit dabei sein kann.
Die Berlin Fashion Week hat sich inzwischen ja als wichtiges Event in der Modewelt etabliert und wird sicherlich auch 2012 vom 17. bis 22. Januar wieder für mächtig Wirbel sorgen. Die größte Aufmerksamkeit wird wohl den Schauen der Mercedes-Benz Fashion Week im Showzelt auf der Straße des 17. Juni am Brandenburger Tor gewidmet sein. Hier kommt normaler Weise nur rein, wer Rang und Namen in der Fashion-Szene hat oder es sonst irgendwie schaffte, an eines der begehrten Tickets zu gelangen. Wie schön, dass es da immer mehr zum Trend wird, die digitalen Medien dafür zu nutzen, um auch die breite Öffentlichkeit an den Shows teilhaben zu lassen. Am Donnerstag können so zum Beispiel alle Interessierten das Defilée von Hugo Boss verfolgen, welches mittels Live-Stream im Internet direkt übertragen wird. [...mehr]
Der Rucksack wurde lange verpönt und war im Grunde bei Männern jenseits des 18. Lebensjahres nicht sonderlich angesagt. Doch seit einiger Zeit mausert sich der Rucksack wieder zu einem absoluten Trend unter den modischen Accessoires.
Ein Rucksack ist in erster Linie ausgesprochen praktisch, da man damit ordentlich Gewicht stemmen kann, er die Hände dabei jedoch frei lässt. Dass er sich nun vom modisch bedenklichen Transportbehälter, der an Schulzeiten oder Wanderausflüge erinnerte, zu einem angesagten Mode-Produkt entwickelt, liegt in erster Linie wohl daran, dass Designer wie Raf Simons und Labels von Gucci bis COS erkannt haben, welches Trend-Potenzial besonders in den Vintage-Modellen aus Canvas und Leder liegt. [...mehr]
Die 50er und 60er Jahre sind zurück: Lana del Rey gibt in der Musik den Ton an, James Dean ist Vorbild für die Frisuren-Trends und in der Mode erinnert vieles an die alten Zeiten der Mods.
Mode und Lifestyle sind gerade stark geprägt von den späten 50er und 60er Jahren, wobei derzeit nicht einfach platt kopiert wird, sondern eine neue Interpretation des „very british” Looks anzutreffen ist. Damals wollten sich die sogenannten Mods mit ihrer Kleidung und ihrem Lebensstil von der Arbeiterklasse abheben und legten gesteigerten Wert auf gut sitzende, elegante und hochwertige Kleidung. Auch in der aktuellen Herrenmode sind Elemente der früheren Jugendbewegung vermehrt vorzufinden und spiegeln sich in Schnitten, Details und Kombinationen z.B. bei den Kollektionen von Topman oder Zara wieder. [...mehr]
An Lammfell kommt man in diesem Winter kaum vorbei. Egal ob Jacken, Mäntel, Mützen, Handschuhe oder Stiefel - das warme Schaffell zeigt sich in der Wintermode für Männer 2011/12 besonders vielseitig.
Lammfell hat sich zum absoluten Lieblingsmaterial der Designer in diesem Winter gemausert. Aufgrund seiner enormen Wärmekraft und der variantenreichen Optik ist es kaum verwunderlich, dass sich das Schaf-Fell in der kalten Jahreszeit so inflationär durchsetzt. Der Naturcharakter passt außerdem bestens zu dem aktuellen Trend der Rustikalität in der Männermode. Aber Lammfell passt nicht nur zum kernigen Holzfäller-Look, sondern kommt als Futter in Biker-Jacken auch äußerst rockig daher und als Innenleben edler Lederhandschuhe, zeigt sich auch die Möglichkeit, das funktionale Material für elegante Zwecke zu gebrauchen. [...mehr]