Vorstellungsgespräch vorbereiten

Auch 2012 werden einige von uns neue Jobs suchen (müssen). Damit Ihr beim Vorstellungsgespräch nicht alt ausseht, überlegen wir, wie man sich optimal vorbereiten kann.

Nur keine Angst. Es haben schon weitaus unqualifiziertere Menschen als ihr Jobs gefunden. Natürlich ist immer Glück dabei, man muss die richtige Person zur richtigen Zeit sein. Das kann man nicht beeinflussen. Alles andere aber schon.

Je nachdem, wo ihr euch beworben habt, solltet ihr euren Kleidungsstil wählen. In einer Klitsche mit fünf Mitarbeitern im Herrenanzug aufzukreuzen ist eindeutig overdressed, wenn man bei einem börsennotierten Unternehmen vorspricht, gehört auch eine Krawatte dazu. Von der Firmenwebsite her kann man eigentlich ganz gut ableiten, welche Stimmung wahrscheinlich auf Arbeit vorherrschen wird.

Hausaufgaben zum Vorstellungsgespräch

So dämlich sich das auch anhört, genau so darf man sich das vorstellen. Heutzutage haben sehr viele Firmen eigene Personalabteilungen. Da sitzen dann Menschen, die den ganzen Tag nichts anderes tun, als Leute einstellen. Die erwarten dann auf bestimmte Fragen bestimmte Antworten. Ob man das für den größten Schwachsinn seit Menschengedenken oder einfach nur ein Zeichen der Zeit hält, ist völlig egal, man sollte auf die wichtigsten Fragen die richtigen Antworten parat haben, oder man wird seine Chancen erheblich verschlechtern.

Was sind Ihre Schwächen? Was sind Ihre Stärken? Die beiden Fragen werden in jedem Fall kommen. Wichtig: Nicht zu ehrlich antworten! Überlegt euch kurz, was ihr in dem Job tun müsst, und überlegt euch dann, was ihr darauf antworten werdet. Dabei interessieren vor allem Stärken und Schwächen, die mit der Arbeit zu tun haben. Die müssen dann auch noch zu dem Eindruck passen, den die Interviewer im Gespräch von euch haben. Nicht ganz einfach.

Was hat Sie an genau diesem Job angesprochen? Auch hier darf man in 90 Prozent der Fälle nicht ehrlich sein. 🙂 Sowas wie „Ich brauch Geld“ oder „Die Bezahlung ist geil“ kommt einfach nicht so gut. Auch hier lohnt es sich, vorher auf der Website des Arbeitgebers zu surfen und ein paar Stichpunkte rauszuschreiben. Dann weiß man schon, was einem an dieser Firma gefällt.

Ihr seht schon, es ist eine Mischung aus Ehrlichkeit, Selbstbewusstsein und Heuchelei. Ist gar nicht so schlimm, wie es sich anhört. Solange man vom Typ her ein stimmiges Bild präsentiert, kann einem eigentlich nichts passieren.