Uhren-Highlights, Teil 9: Junghans Meister Pilot

Uhren-Highlights, Teil 9: Junghans Meister Pilot

Ein authentischer Retro-Flieger aus dem Hause Junghans: Die Meister Pilot ist eine Uhr, die ihre Wurzeln in der Fliegerei der Fünfziger- und Sechzigerjahre hat. Das Innenleben dieser markanten Uhr hat das Unternehmen allerdings auf den neuesten Stand gebracht.

Borduhren aus Schramberg

Die Herstellung von Fliegeruhren hat bei Junghans eine lange Tradition: Das Unternehmen aus dem Schwarzwald, das einmal mit über 3.000 Beschäftigten der größte Uhrenhersteller der Welt war, aber zwischenzeitlich auch von Insolvenz bedroht war, stellte bereits in den Dreißigerjahren des letzten Jahrhunderts Borduhren für Flugzeuge her. Nach dem zweiten Weltkrieg lieferte das Unternehmen dann Chronographen für die neu aufgestellte Luftwaffe – diese Uhren sind die Grundlage für die Meister Pilot, die seit 2016 auf dem Markt ist.

Unverwechselbar durch die Gestaltung der Lünette

Die Junghans Meister Pilot ist eine Automatik-Uhr, die die prägenden Gestaltungsmerkmale des Originals aus den Fünfzigern und Sechzigern aufnimmt und zeitgemäß optimiert. Die Zeitanzeige ist durch die Illuminierung auf dem Zifferblatt auch unter schlechten Lichtverhältnissen gut ablesbar. Die Druckknöpfe für die Start-/Stoppfunktion lassen sich auch mit Handschuhen gut bedienen, ebenso wie die beidseitig drehbare, zwölfeckige Lünette. Sie ist das markanteste Gestaltungsmerkmal der Uhr: Durch ihre konkaven Einschnitte, die für eine erhöhte Griffigkeit beim Einstellen mit Handschuhen sorgen sollen, ist die Uhr sofort als jüngere „Schwester“ des Bundeswehr-Originals zu erkennen.

Hochwertiges Innenleben

Im Innern der Uhr tickt ein Automatik-Werk mit dem Kaliber J880.4, das mit einer Gangreserve von bis zu 38 Stunden aufwartet. Das Gehäuse besteht aus Edelstahl und hat einen verschraubten Boden. Das gewölbte Saphirglas ist auf beiden Seiten entspiegelt, und wasserdicht ist die Meister Pilot bis zehn bar. Die Uhr ist in zwei Versionen (Schwarz/Antik) erhältlich, mit schwarzem beziehungsweise braunem Armband aus Rindsleder. Beide Bänder sind mit jeweils vier Nieten in Nähe der Bandanstöße versehen, was zum maskulinen Charakter der Uhren beiträgt.


Screenshot der Herstellerwebsite junghans.de entnommen