Aktuell jagt ja eine Fashion Week die nächste auf dem bunten Modeglobus und abgesehen davon, dass man sich einig ist, dass es die wachsende Individualisierung immer schwieriger macht, einheitliche Tendenzen auszumachen, so ist ein Trend doch kaum zu übersehen: Leder. Am besten in Schwarz und ganz viel davon.

Nach Calvin Klein, Jil Sander oder Bottega Veneta, zeigte nun auch Yves Saint Laurent in Paris, dass der trendbewusste Mann im kommenden Herbst und Winter an glattem, schwarzen Leder wohl nicht vorbeikommt. Manche Designer verhielten sich noch etwas zurückhaltend im Umgang mit dem Material, wohingegen Raf Simons für Jil Sander und Stefano Pilatti für Yves Saint Laurent in die Offensive gingen und ihre Models teilweise in einer Ganzkörper-Lederkluft über den Laufsteg schickten, dass einem doch mitunter ein leichtes Schaudern packte. Ob diese inflationäre Lederverarbeitung nun lediglich gewagt ist oder vielmehr gruselig, muss letztendlich jeder selbst entscheiden, aber Fakt ist, dass Leder einen der seltenen Trends darstellt, dem sich fast alle großen Modemarken anzuschließen scheinen.    [...mehr]


Es ist mal wieder soweit. Bereits am Dienstag finden die ersten Opening Parties zur Berlin Fashion Week statt, bevor sie am Mittwoch dann offiziell beginnt. Ein besonderes Highlight wird auch dieses mal sicher wieder die Fashion-Show von Hugo Boss, bei der man dank Live Stream auch ohne Tickets ganz vorn mit dabei sein kann.

Die Berlin Fashion Week hat sich inzwischen ja als wichtiges Event in der Modewelt etabliert und wird sicherlich auch 2012 vom 17. bis 22. Januar wieder für mächtig Wirbel sorgen. Die größte Aufmerksamkeit wird wohl den Schauen der Mercedes-Benz Fashion Week im Showzelt auf der Straße des 17. Juni am Brandenburger Tor gewidmet sein. Hier kommt normaler Weise nur rein, wer Rang und Namen in der Fashion-Szene hat oder es sonst irgendwie schaffte, an eines der begehrten Tickets zu gelangen. Wie schön, dass es da immer mehr zum Trend wird, die digitalen Medien dafür zu nutzen, um auch die breite Öffentlichkeit an den Shows teilhaben zu lassen. Am Donnerstag können so zum Beispiel alle Interessierten das Defilée von Hugo Boss verfolgen, welches mittels Live-Stream im Internet direkt übertragen wird.    [...mehr]


Die großen Kosmetik-Konzerne weltweit haben den Mann und seine Bedürfnisse ja schon lange im Visier und versuchen mit teils skurrilen Produkten auch den letzten Kosmetik-Muffel von der Wirkung der Männer-Pflegeartikel zu überzeugen.

Es ist teilweise schon fast absurd, wie die Kosmetikbranche und die Hersteller von speziellen Pflegeprodukten für den Mann versuchen, in möglichst jeden Beauty-Artikel so viel „Männliches” zu stecken, wie es nur irgendwie geht. Sei es durch ein cleveres Verpackungs- und Produkt-Design, das zum Teil vermuten lässt, es handle sich um Ausrüstung für Astronauten, oder aber durch Inhaltsstoffe, die den Geschmacksnerv echter Kerle treffen sollen. Hoch technologische Entwicklungen und wissenschaftliche Belege sind besonders beliebte Werbemittel, welche die Herren der Schöpfung von den Innovativen Cremes und Sprays überzeugen sollen. Und für die ganz hart Gesottenen zielen die Hersteller auf die vermeintlichen Ur-Verlangen der Männer ab. Wie sonst erklärt man sich Lippenbalsam, der nach Fleisch schmeckt?    [...mehr]


Der Rucksack wurde lange verpönt und war im Grunde bei Männern jenseits des 18. Lebensjahres nicht sonderlich angesagt. Doch seit einiger Zeit mausert sich der Rucksack wieder zu einem absoluten Trend unter den modischen Accessoires.

Ein Rucksack ist in erster Linie ausgesprochen praktisch, da man damit ordentlich Gewicht stemmen kann, er die Hände dabei jedoch frei lässt. Dass er sich nun vom modisch bedenklichen Transportbehälter, der an Schulzeiten oder Wanderausflüge erinnerte, zu einem angesagten Mode-Produkt entwickelt, liegt in erster Linie wohl daran, dass Designer wie Raf Simons und Labels von Gucci bis COS erkannt haben, welches Trend-Potenzial besonders in den Vintage-Modellen aus Canvas und Leder liegt.    [...mehr]


Die 50er und 60er Jahre sind zurück: Lana del Rey gibt in der Musik den Ton an, James Dean ist Vorbild für die Frisuren-Trends und in der Mode erinnert vieles an die alten Zeiten der Mods.

Mode und Lifestyle sind gerade stark geprägt von den späten 50er und 60er Jahren, wobei derzeit nicht einfach platt kopiert wird, sondern eine neue Interpretation des „very british” Looks anzutreffen ist. Damals wollten sich die sogenannten Mods mit ihrer Kleidung und ihrem Lebensstil von der Arbeiterklasse abheben und legten gesteigerten Wert auf gut sitzende, elegante und hochwertige Kleidung. Auch in der aktuellen Herrenmode sind Elemente der früheren Jugendbewegung vermehrt vorzufinden und spiegeln sich in Schnitten, Details und Kombinationen z.B. bei den Kollektionen von Topman oder Zara wieder.    [...mehr]


Die Frisurentrends für Männer stehen 2012 ganz im Zeichen von Hollywood, wobei sowohl der rockige Style, als auch der eher elegante Haarschnitt à la George Clooney die Friseure im kommenden Jahr beschäftigen werden.


Bei den Männer-Frisuren für 2012 ist ein Trend nach wie vor absolut vorherrschend, jedoch so variantenreich wie nie zuvor: Der sogenannte „Undercut” zeigt sich in verschiedensten Ausführungen, wobei auffällig ist, dass besonders US-Stars und Hollywoods Filmikonen als stilprägende Vorbilder fungieren, die dem eher radikalen Look vergangener Saisons, mit punkig abrasierten Partien, eine eher gemäßigte Richtung vorgeben.    [...mehr]


An Lammfell kommt man in diesem Winter kaum vorbei. Egal ob Jacken, Mäntel, Mützen, Handschuhe oder Stiefel - das warme Schaffell zeigt sich in der Wintermode für Männer 2011/12 besonders vielseitig.


Lammfell hat sich zum absoluten Lieblingsmaterial der Designer in diesem Winter gemausert. Aufgrund seiner enormen Wärmekraft und der variantenreichen Optik ist es kaum verwunderlich, dass sich das Schaf-Fell in der kalten Jahreszeit so inflationär durchsetzt. Der Naturcharakter passt außerdem bestens zu dem aktuellen Trend der Rustikalität in der Männermode. Aber Lammfell passt nicht nur zum kernigen Holzfäller-Look, sondern kommt als Futter in Biker-Jacken auch äußerst rockig daher und als Innenleben edler Lederhandschuhe, zeigt sich auch die Möglichkeit, das funktionale Material für elegante Zwecke zu gebrauchen.    [...mehr]


Accessoires für Männer hielten sich in den letzten Jahren eher minimalistisch beschränkt auf Gürtel und Krawatten - Was darüber hinaus ging, galt eher als störend, unmännlich oder altbacken. Doch längst haben auch die Herren der Schöpfung die Kraft der Details in der Mode erkannt und setzen fast vergessene Accessoires wie Fliege und Hosenträger ganz neu ein.


Accessoires für Herren stellen besonders in der männlichen Geschäftswelt oftmals ein Symbol für Zugehörigkeit und Status dar und sind in ihrer Varianten-Vielfalt doch meistens eher eingeschränkt und starr, wie die Businessmode insgesamt. Diverse Accessoires verbindet man in der Regel zudem mit speziellen Gegebenheiten, wie beispielsweise die Fliege zum festlichen Anlass oder die Krawatte zum Meeting mit dem Chef. Doch gerade diese vermeintlichen Fashion-Regeln bieten sich an, um mit ihnen zu brechen, indem man verschiedene Elemente aus ihrem Zusammenhang reißt und in einen neuen Kontext setzt, was im Falle der Mode zu einem individuellen Look verhilft, der zeigt, dass Mode kein Diktat ist, bei dem man bestimmten Vorschriften zu folgen hat.    [...mehr]


Der Schal ist auch in diesem Winter ein absolutes Trend-Accessoire. Doch wie sollte man ihn am besten binden und welche Knoten eignen sich für welche Schals und Materialien?

Der Schal für Männer galt, abgesehen von Künstlern und Freidenkern, lange Zeit als bloßes Mittel zum Zweck, um sich vor der Winterkälte zu schützen, doch spätestens seit Joachim „Jogi” Löw stellt der Schal neben der reinen Funktionalität auch ein wichtiges Accessoire für Männer dar, welches dem Outfit den letzten Schliff verleihen kann und mit Farbe oder Muster den Look gekonnt unterstreicht. Abgesehen von der richtigen Farbauswahl und Materialbeschaffenheit spielt aber auch die Art und Weise, den Schal zu binden oder zu knoten eine entscheidende Rolle und sollte auf das Outfit und den Stil abgestimmt werden.

Den Schal richtig binden - schnell und unkompliziert

Die wohl simpelste und schnellste Variante, einen Schal zu tragen, ist es, sich diesen von hinten über beide Schultern zu legen und jeweils ein Ende locker über die gegenüberliegende Schulter zu werfen. Fast genauso schnell, aber etwas wärmender wird es, wenn man die Schal-Enden übereinander legt, diesen also der Länge nach einmal faltet, ihn dann um den Hals legt und die Enden durch die Schlaufe steckt.
Beide Versionen eignen sich für leichtere und mitteldicke Strick-und Webschals und da es sich um eine sehr neutrale und klassische Technik handelt, ist diese auch bestens dazu geeignet, ein elegantes oder das Business-Outfit wintertauglich abzurunden, solange es sich um ein hochwertiges Material in dezenter Farbgebung handelt.    [...mehr]


Die Jacken und Mäntel für Herren halten wieder verschiedene Designs von Parka über Trenchcoat bis Dufflecoat bereit und bekennen diesen Winter Farbe. Elegant, lässig oder rustikal - die aktuellen Jacken und Mäntel sind stilsichere und warme Begleiter durch die kalte Jahreszeit.

Jacken und Mäntel im Military-Style, wie sie letztes Jahr verbreitet anzutreffen waren, bleiben auch in dieser Saison ein anhaltender Trend. Besonders die akkurat geschnittenen Zweireiher oder die mit Lammfell gefütterten Aviator-Jacken spiegeln diese Tendenz wieder. Auch der klassische Trenchcoat findet als wärmere Variante im sogenannten „British Warm” sein winterliches Pendant. Auffällig ist, dass das ewige Schwarz und Grau in diesem Jahr immer öfter auch durch farbige Modelle ersetzt werden, was dementsprechend eher schlichtere Schnitte und Formen zur Folge hat. Insgesamt zeigen sich die neuen Jacken und Mäntel von einer kastigen Silhouette und kommen zum großen Teil mit robusten Materialien und derben Verschlüssen betont männlich daher.    [...mehr]


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