Das Polo Hemd: Zeitloser Klassiker als unverzichtbares Basic

Eine perfekte Garderobe, da sind sich alle Stylisten einig, besteht aus einzelnen Sonderstücken und einer guten Sammlung an Basics. Das Polo Shirt gehört bei Männern unweigerlich dazu.

Es ist eine Erscheinung der 20er Jahre, als man beim Tennis fest stellte, dass die langärmeligen Tennisshirts äußerst unangenehm zu tragen waren.
René Lacoste war es, der daraufhin für sich selbst ein weißes, kurzärmeliges Baumwollshirt designte, das mit einem ungestärkten Kragen und drei Knöpfen am Bund, sowie einem „tennis tail“ (also hinten länger geschnitten als vorne) zu den US Open Championships im Jahre 1926 seine Premiere feierte.

Polo Hemden: Praktisch und Stilsicher

Die Hemden waren in ihrer Einfachheit vor allem sehr praktisch, durch die kurzen Ärmel mussten die Spieler nicht mehr befürchten, dass sich die Ärmel während des Spiels aufrollten, die Knopfleiste sorgte dafür, dass der Kragen nicht zu eng am Hals saß und der Kragen war gerade so fest geschnitten, dass man ihn bei starker Sonne nach oben klappen konnte, um den Nacken zu schützen.

Das Polo Hemd kann man mit oder ohne Brusttasche erstehen, aber die Knopfleiste gehört dazu. Auch wenn die meisten Hemden aus gewirkter Baumwolle bestehen, gibt es mittlerweile auch Designs in Satin oder anderen Stoffen, der Klassiker bleibt jedoch gewirkt.

Neben sportlichen Nutzen (auch in Polo, Golf und Segeln) wird das Poloshirt auch gerne getragen, wenn man sich informell mit Geschäftspartnern trifft, wo ein Anzug etwa zu overdressed wäre. Gerade, weil der Schnitt des Shirts so minimalistisch ist, dabei jedoch immer für einen sauberen Look sorgt, kann man es mit fast allen Bekleidungsstücken kombinieren, wobei es natürlich gehalten immer noch am Besten aussieht.

Wie kombiniert man das Polo Hemd?

Wie gesagt, man kann es zu fast allem tragen, aber sehen wir uns einmal 3 Looks an, die besonders gut ankommen und mit denen man so gut wie nie falsch liegt.

1. Sportlich und Elegant

Mit einer hell-beigen Chino und einfachen Slippers, entweder aus Stoff oder aus weichem Leder, kann man sich locker zu einem Segelturn treffen, an einem Brunch teil nehmen oder aber Golfen gehen, der Sitz der Chinos ist hier natürlich wichtig, nicht zu eng und nicht zu „baggy“, wenn das stimmt, braucht man sich auch keine Sorgen mehr um Accessoires machen, mehr als die formschöne Herrenuhr braucht es da gar nicht mehr.

2. Beach Wear

Kurze Hosen sind In, dabei wird mittlerweile der kleine Bruder der Chino Hose gewählt, eine taubenblaue oder hell beige Shorts, die bis maximal zum Knie geht, kann locker mit einem Polo Hemd kombiniert werden, dazu Sandalen (ohne Socken) oder aber weiße Stoffschuhe und schon kann man sich zum Strand oder in den Park treffen.

3. Casual

Selbst mit Jeans macht das Polo Hemd eine gute Figur, aber Vorsicht, hier bestimmt der Schnitt der Hose, zu weit und tief sollte sie nicht sitzen, ansonsten sieht es schnell nachlässig und unordentlich aus.
Bei den Schuhen sollte man ebenfalls aufpassen, sich immer überlegen, wozu man das Outfit trägt. Trifft man sich mit Freunden oder den Kollegen auf ein lockeres Treffen (etwa Grillen oder Fußball gucken), so dürfen es ruhig Turnschuhe sein, bei etwas „anspruchsvolleren“ Treffen sollte man sich doch wieder an die einfachen Stoffschuhe machen, Lederschuhe passen nur bei dunklen Polo Hemden, bei Pastellfarben können Sie schnell farblich beißen.

Gürtel oder nicht?

Früher war klar, dass man das Polo Hemd in die Hose steckt, mit einem braunen Ledergürtel versehen hat es so den traditionellen Look, mittlerweile sieht man das längst nicht mehr so eng, weshalb man sich hier frei entscheiden kann, wobei gerade bei Jeans das Shirt draußen sein sollte, da es bei vielen Männern – warum auch immer – nicht sonderlich gut aussieht, wenn das Shirt in der Hose steckt (bei einem Männerhemd ist das schon wieder eine andere Sache).
Bei Chinos sieht der Look in der Hose mit Gürtel immer noch sehr gut aus, aber eine gut sitzende Chino verträgt auch den casual Look.

Doppelkragen

Auch wenn man es in Jersey Shore gerne trägt, der doppelte, dreifache und vierfache Polokragen trägt sich nicht nur unbequem (vier Polohemden übereinander? Viel Spaß beim Schwitzen), sondern sieht auch albern aus, selbst wenn man es vielleicht kurzzeitig für witzig und trendy hält.

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