Kleider für Männer?

Autor: Alexander

Im ersten Moment denkt man bei Männerkleidern an transsexuelle Menschen, die gerne Frauenkleider tragen. Aber vermutlich tragen vielmehr Männer als bisher angenommen gerne Kleider oder Röcke.

Meist müssen „Normale“ Männer Ihre Leidenschaft für Kleider im privatem Bereich ausleben, in der Öffentlichkeit ernten bekennende Männer vermutlich trotz aufgeklärter Zeiten Hohn und Spott. Zugegebenermaßen, der Anblick eines Mannes im Kleid ist noch ungewohnt, da man dies feminine Männermode am Mann selten sieht.

Drag-Queens©flockr/Vin Crosbie

Doch auf dem Laufstegen macht der Trend der femininen Männermode keinen halt. Führende Designer lassen männliche Models in leicht schwingenden Männeröcken, mit zarten bis durchschimmernden Stoffen unbeschwert über den Fashionwalk laufen.

Laufsteg ist aber Laufsteg und nicht die Realität. Mutige Männer, die sich zu Röcken bekennen, gibt es zahlreiche. Im Internet finden sich zahlreiche Foren für Männer mit einer Leidenschaft für weibliche Mode, wie Strümpfe, Kleider und Röcke. Die  Frau schaffte es in den vergangenen Jahren Ihr Recht auf Emanzipation und männliche Attitüden leben zu dürfen, und sie wird nicht als männlich betrachtet. Eine Frau trägt heute selbstverständlich einen Anzug, Krawatte oder Männerhut.

Man kann gespannt sein, ob auch die Männer ein Recht auf Weiblichkeit in der Gesellschaft umsetzen können. Wörter, wie Crossdressing und feminine Männermode zeigen, dass ein Hang der Männer zur weiblichen Bekleidung besteht, den die  Modedesigner aufgreifen. Ich würde als Mann kein Kleid tragen, und glaube auch der trend wird sich auch nur am Rande  durchsetzen können! Was denkt Ihr über die feminine Männermode?


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blogfeuer schreibt
am 6. März 2009 um 23:52 Uhr

Sarong, Wickelrock, gerne.

Aber bitte bis zu den knien.. Keine weisse Socken und auch keine Opa-Jesuslatschen drin. Danke. Und wenns geht: Auch mal den Wildwuchs an den Beinen stutzen.

Aber bei Nylons und Rock in Winter hörts mir bei mann und frau gleichermassen im kopf auf.. Am besten noch Reiterstiefel drum.. Da kann ich auch gleich ne normale Hose anziehen.

Rock, egal für wen, ist was für Frühjahr bis Herbst.

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rmh schreibt
am 3. Mai 2009 um 00:44 Uhr

Feminine Männermode?
Davon halte ich ebenso wenig, wie von maskuliner Damenmode…
Aber, wird eine Hose bei Frauen gleich mit maskulin gleichgesetzt? Ein Männerrock in der Regel schon.
Ich denke es ist lange überfällig in der Herrenmode nicht nur minimale Änderungen der Schnitte und Farben auf die Straße zu bringen, sondern auch einmal ganz neue Konzepte – eben auch mal ein Kleid.
Dabei denke ich nicht an Abwandlungen der bekannten Damenkleider, wie z.B. das Bild im Beitrag entfernt suggeriert, sondern an neue Konzepte, die auch zum männlichen Körperbau stimmig erscheinen.
Dazu können auch, männliche Attribute, wie Beinbehaarung ein durchaus rundes Bild ergeben.
Konzepte die nicht den Mann in Frauenkleidung vermitteln haben nach einer Eingewöhnungsphase m.E. auch Chancen sich durchzusetzen.

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h.z. schreibt
am 18. Mai 2009 um 10:53 Uhr

es wird viel geredet, keiner macht es.Ich seh keinen mit Rock oder Kleid.

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skurts schreibt
am 15. Juni 2009 um 17:44 Uhr

Man sieht sie (noch) selten; dennoch gibt es sie, die Rock tragenden Männer. Und es sind keineswegs buntschrille Exoten, sondern meist ganz normale Zeitgenossen. Sicher sind Männerröcke derzeit überwiegend in diversen Szenen beheimatet. Punk, Gothic, Medieval, Gay- und Bondage - aber zunehmend kommen neue Labels auf den Markt, die mit den Haute-Couture-Röcken von Amok oder Anders&Landinger konkurrieren wollen.
Der Mini für den Mann ist sicher gewöhnungsbedürftig.Aber alles, was zumindest Kilt-Länge hat, sollte auf unseren Straßen kein allzugroßes Aufsehen mehr erregen. Der Rock für den Mann - gar nicht abwegig, sondern superbequem.

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Kleidermann schreibt
am 22. Juni 2009 um 22:58 Uhr

Kleider und Röcke für den Mann.
Was sollte da denn feminine Kleidung sein ? das muß es nicht denn Kleider und Röcke können auch sehr männliche Kleidung sein wenn diese auf den Mann geschneidert wird Röcke sind sehr komfortabel Kleider aber sind die absolute Komforkleidung und dies besonders für den Mann und Kleider und Röcke sind für IHN auch viel gesunder für eine Frau aber nicht. Ich lasse meine Kleider und Röcke nach meinen Angaben fertigen und tragemseid vielen Jahren Kleider und Röcke nicht nur zu Hause.

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John schreibt
am 18. Juli 2009 um 14:41 Uhr

Ich versuche schon seit längerem Röcke in meinen Alltag zu integrieren. Von der Bequemheit des Kleidungsstücks einmal abgesehen scheint unsere Gesellschaft irgendwie noch nicht ganz bereit dazu zu sein. Alles, was nicht in eine Schublade einzuordnen ist, wie zum Beispiel Kilts oder Gothic-Röcke bringt irgendwie Probleme bei den Leuten. Manche Stadt ist offener als die andere. Ich sehe in Zukunft den Mann im Rock nicht wirklich zum alltäglichen werden.

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Adis schreibt
am 30. Juli 2009 um 01:54 Uhr

Ich meine es ist for allem deswegen noch nicht offen verbreitet, weil viele Männer zu viel Angst haben sich zu outen oder es überhaupt auszuprobieren.

Die Angst mag vielleicht begründet sein, ist aber dennoch das einzig wirkliche hindernis.

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Jürgen64 schreibt
am 14. September 2009 um 11:36 Uhr

Ich sehe zweierlei:

Zum einen finde ich einen Rock nicht wirklich weiblich, auch wenn er in jüngster Zeit vorwiegend von Frauen getragen wird.

Zum anderen … was ist schlimm, wenn Mann sich feminin stylt? Für Frauen ist der maskuline Look gerade in. Da verstehe ich nicht, warum es für Mann negativ sein sollte, wenn er sich feminin stylt? Ist weiblich etwa schlechter, eine Abwertung?

Gruß
Jürgen

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s.u. schreibt
am 31. Oktober 2009 um 21:49 Uhr

allers hat seine Vor- und Nachteileile

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Manfred schreibt
am 5. November 2009 um 11:39 Uhr

Ich finde Röcke oder Kleider für Männer einfach Klasse! Endlich mal Platz für das mittlere Bein, und meine Partnerin erfreut sich an den kürzeren Zugriffszeiten!

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Kleidermann schreibt
am 29. November 2009 um 09:41 Uhr

Hirnwäsche der Knaben ” Kleider und Röcke dürfen nur Mädchen und Frauen tragen ” für Jungs und Männer verboten ” Welch ein Blödsinn dabei gibt es auch sehr viele Kleider welche auch sehr gut zu Jungen passen. Es ist eine ganz große Dummheit der Wirtschaft Kleider und Röcke nicht auch für Knaben an zu bieten dann würden auch viel mehr Jungs und Männer Kleider und Röcke tragen.

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Beleffii Roger schreibt
am 6. Januar 2010 um 13:52 Uhr

Für was trennt mann überhaupt Männermode Damenmode? Wieso immer diese hässlichen Kleider für den Mann.Ich selbst trage gerne eng taillierte Jacken in femininen Colour.Ein Hüftgurt oder Leggings stehen Mann auch sehr gut. Schliesst endlich diese langweiligen Herrenabteilungen mit nur immer Anzügen in verschiedenen Variationen grau braun blau.

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Mode Fan schreibt
am 18. Juni 2010 um 14:42 Uhr

Als meiner Meinung nach haben Kleider an Männern nichts zu suchen, wenn doch solls wenigstens im Hippiestil sein sonst wirkt das ganze leicht Homosexuel:D

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Chris schreibt
am 7. Juli 2010 um 09:29 Uhr

So ein Quatsch!
Was hat Homosexuell mit Kleidern zu tun?

Diese Kommentare spiegeln eine stark verbreitete Homophobie wider.

Wenn ich einen Rock anziehe, bleibe ich was ich bin und ändere nicht meine Identität. Ich fange auch nicht an, plötzlich Männer sexuell attraktiv zu finden, wenn ich auf Frauen stehe.

Es ist höchste Zeit für ein “Jailbreak” der Männer.

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Tom schreibt
am 20. Juli 2010 um 06:55 Uhr

Hallo zusammen;
gerade in unserem Zeitalter, wo die Frau alles machen darf, sollte der Mann langsam auch anfangen sich zu outen.Bei der Abschlußfeier vom Abbi ist auch ein Verkleidungstag angesetzt. Jungs ziehen Mäddelssachen an. Einfach super. Es sollten sich mehr Männer trauen, Frauenkleidung zu tragen. Zudem sollte es in den Katallogen und Zeitschriften mehr Anregungen in der Bekleidung geben.
Trage auch Röcke, aber zu Hause.
Gruß Tom

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