Ob V-Neck-T-Shirt oder -Pullover, der Schnitt liegt voll im Trend. Und das nicht erst seit gestern. Bei der langen Tradition, die der Stil mit sich trägt, könnte man ihn beinahe als unsterblich bezeichnen.
Natürlich kommen und gehen Modetrends, wie Züge auf einem Bahnhof. Auch der V-Ausschnitt war lange Zeit als Streberlook verrufen. Rufe man sich beispielsweise Comedian Olaf Schubert in seinem Gelb-Grün karierten Pullunder vor das bildliche Auge, wird man wissen wovon die Rede ist. Jedoch kann man den V-Ausschnitt mittlerweile auch wieder so stilvoll tragen, dass man mehr als nur ein paar verächtliche Blicke hinterhergeworfen kriegt. [...mehr]
Es lässt sich nicht mehr verleugnen: Der Frühling ist da und mit ihm die Sonne, welche nicht nur die kältegeplagte Seele streichelt, sondern auch einen willkommenen Grund bietet, sich die neuesten Trends in Sachen Sonnenbrillen vor Augen zu halten.
Die Ray Ban Wayfarer hat so langsam ausgedient, ist sie inzwischen doch in allen erdenklichen Farben zuhauf vertreten gewesen und von sämtlichen Billigherstellern kopiert worden. Zeit für neue Modelle und Materialien, wobei man wieder vermehrt auf Retro-Formen setzt und sich größtenteils bei alten Klassikern bedient, um dem Sommer 2012 ein sonnengeschütztes Gesicht zu verleihen. Doch auch innovative Kreationen haben durchaus das Potenzial, sich durchzusetzen und für ein wenig Abwechslung zu sorgen. [...mehr]
Der Hemdkragen bildet ein wesentliches Erkennungsmerkmal für moderne Herrenhemden, wobei die verschiedenen Formen zu unterschiedlichen Anlässen getragen werden und ihren entsprechenden Zweck erfüllen.
Bereits seit dem 13. Jahrhundert existiert der Kragen als schmückendes Element an der Kleidung und unterliegt seither verschiedensten Rangordnungen, politischen Reglements oder modischen Trends und Entwicklungen. Bei den Herrenhemden hat sich in den vergangenen 100 Jahren der Umlegekragen durchgesetzt, der in diversen Ausführungen und Typen daherkommt, was nicht selten für Verwirrung sorgt. Nicht jede Kragenform eignet sich zum Tragen einer Krawatte oder passt zu einem sportlichen Freizeitlook. [...mehr]
Von Nathan Clark 1950 entworfen, waren die Desert Boots lange Zeit als „Studententreter” verschrien, erleben nun aber schon seit einigen Jahren ein fulminantes Comeback und auch 2012 kommt man kaum an diesen unverwüstlichen Herrenschuhen vorbei.
Während dem Zweiten Weltkrieg entdeckte Clark dieses simple Urmodell aus Wildleder während eines Einsatzes in Hinterindien, wo sich die Soldaten diese Schuhe auf einem Basar anfertigen ließen. Als Nathan Clark dann mit einem Prototypen im Gepäck zu einer Messe in Chicago fuhr, wurde er mit unzähligen Aufträgen überhäuft. Die Erfolgsgeschichte des Klassikers mit der durchgehenden Gummikrepp-Sohle begann. [...mehr]
Layering, auch Zwiebel- oder Lagenlook genannt, scheint einer der wichtigsten Trends in der Männermode 2012 zu werden und dabei von der Sport- und Funktionskleidung auch verbreitet in den Alltag überzugehen.
Layering beschreibt im Grunde lediglich, dass mehrere Kleidungsschichten übereinander getragen werden. Dieses Zwiebel-Prinzip, dass eigentlich aus funktionellen Gründen besonders in der Sportswear und Outdoor-Kleidung vertreten ist, hält auch immer häufiger aus gestalterischen bzw. optischen Gründen Einzug in die Modewelt.
Natürlich ist das Schichten mehrerer Lagen besonders für kältere Tage geeignet und so kann man diesen Trend zur Zeit auch vermehrt auf bei den Schauen der New York Fashion Week für den kommenden Herbst und Winter beobachten. Unter anderem setzen Dior Homme, Robert Geller oder The Local Firm auf den etwas wilden und rebellischen Mix aus verschiedenen Materialien, Mustern und Längen. [...mehr]
Blau ist die Farbe, zu der Männer am leichtesten einen Zugang finden, wenn es darum geht, mal vom monochromen Zementgrau abzuweichen. Somit dürfte es doch ganz nach dem Geschmack der Herren sein, dass Blau zur Trendfarbe für den Frühling und Sommer 2012 auserkoren wurde.
Seit letztem Jahr hat sich mächtig Farbe in die Männermode geschlichen und auch 2012 verspricht wieder bunt zu werden. Neben teils exzentrischen Tönen, hat sich Blau als Haupt-Trend herauskristallisiert, der es wahrscheinlich auch nicht so schwer haben wird, sich durchzusetzen, gilt diese Farbe doch als die Liebste der Männer. Und psychologisch gesehen hat sie ebenso durchaus ihre Daseinsberechtigung in einer so krisengebeutelten und hektischen Zeit, wie der jetzigen. Blau wirkt entspannend und beruhigend, strahlt Verlässlichkeit und Vertrauen aus. Aber auch Weite und Unendlichkeit. Man denkt an Meer, blauen Himmel und lässt den Alltagsstress in den Hintergrund rücken. Blaumachen bedeutet nicht umsonst, sich eine Pause zu gönnen. [...mehr]
Das Paisley-Muster war aus der Herrenmode seit den 60ern fast gänzlich verschwunden und wagte sich höchstens hier und da mal als dezente Musterung auf eine Krawatte. Doch in einschlägigen Editorials taucht Paisley nun immer häufiger auf und es sieht ganz so aus, als würde ein schon nahezu vergessener Trend in diesem Jahr wiederbelebt.
Die Bezeichnung „Paisley-Muster” ist auf die gleichnamige schottische Stadt nahe Glasgow zurückzuführen, die sich im 19. Jahrhundert als wichtiges Textilverarbeitungszentrum etablierte und sich auf die Nachahmung von luxuriösen persischen Stoffen spezialisierte. Der damaligen Königin Victoria hatte es besonders das orientalisch anmutende, blattartige und abstrakte Muster angetan, das sie sogleich zum Trend erklärte und welches wir heute als Paisley kennen. In der Frauenmode taucht dieser verspielte Kalssiker hin und wieder auf, doch für 2012 ist es anscheinend auch für den Kleiderschrank der Herren vorgesehen. [...mehr]
Was hatten wir nicht alles Interessantes im Zuge des 80er/90er Hypes der letzten Saisons zu entdecken, bestaunen und belächeln. Nachdem Gameboy und Zauberwürfel bereits als modisches Accessoire ihr Comeback feiern durften, rückt nun das Baseball Cap wieder vermehrt ins Zentrum der Aufmerksamkeit.
Zugegeben, so ganz weg waren sie ja eigentlich nie. Caps gehören seit langem zum festen Bestandteil der Grundausrüstung für Hip Hopper, Möchtegern-Gangster und Trucker-Fahrer. Doch glaubt man den großen Designern und Modemagazinen, so wird das Cap in diesem Jahr wohl wieder einmal den Einzug in den Mainstream halten. Wer mit einem leichten Schauern an die letzte, noch gut im Gedächtnis verankerte, farbenfrohe Trucker-Käppi-Welle zurückdenkt, kann zumindest etwas beruhigt sein. Die neuen Caps sind keine wilde Mischung aus buntem Netz-Stoff und bedrucktem Schirm, sondern zeigen sich vielmehr klassisch in der Form und dezent in der Farbgebung. [...mehr]
Aktuell jagt ja eine Fashion Week die nächste auf dem bunten Modeglobus und abgesehen davon, dass man sich einig ist, dass es die wachsende Individualisierung immer schwieriger macht, einheitliche Tendenzen auszumachen, so ist ein Trend doch kaum zu übersehen: Leder. Am besten in Schwarz und ganz viel davon.
Nach Calvin Klein, Jil Sander oder Bottega Veneta, zeigte nun auch Yves Saint Laurent in Paris, dass der trendbewusste Mann im kommenden Herbst und Winter an glattem, schwarzen Leder wohl nicht vorbeikommt. Manche Designer verhielten sich noch etwas zurückhaltend im Umgang mit dem Material, wohingegen Raf Simons für Jil Sander und Stefano Pilatti für Yves Saint Laurent in die Offensive gingen und ihre Models teilweise in einer Ganzkörper-Lederkluft über den Laufsteg schickten, dass einem doch mitunter ein leichtes Schaudern packte. Ob diese inflationäre Lederverarbeitung nun lediglich gewagt ist oder vielmehr gruselig, muss letztendlich jeder selbst entscheiden, aber Fakt ist, dass Leder einen der seltenen Trends darstellt, dem sich fast alle großen Modemarken anzuschließen scheinen. [...mehr]
Es ist mal wieder soweit. Bereits am Dienstag finden die ersten Opening Parties zur Berlin Fashion Week statt, bevor sie am Mittwoch dann offiziell beginnt. Ein besonderes Highlight wird auch dieses mal sicher wieder die Fashion-Show von Hugo Boss, bei der man dank Live Stream auch ohne Tickets ganz vorn mit dabei sein kann.
Die Berlin Fashion Week hat sich inzwischen ja als wichtiges Event in der Modewelt etabliert und wird sicherlich auch 2012 vom 17. bis 22. Januar wieder für mächtig Wirbel sorgen. Die größte Aufmerksamkeit wird wohl den Schauen der Mercedes-Benz Fashion Week im Showzelt auf der Straße des 17. Juni am Brandenburger Tor gewidmet sein. Hier kommt normaler Weise nur rein, wer Rang und Namen in der Fashion-Szene hat oder es sonst irgendwie schaffte, an eines der begehrten Tickets zu gelangen. Wie schön, dass es da immer mehr zum Trend wird, die digitalen Medien dafür zu nutzen, um auch die breite Öffentlichkeit an den Shows teilhaben zu lassen. Am Donnerstag können so zum Beispiel alle Interessierten das Defilée von Hugo Boss verfolgen, welches mittels Live-Stream im Internet direkt übertragen wird. [...mehr]