Was bedeutet der Dresscode smart casual?

Der Dresscode smart casual lässt vermuten, dass es sich um einen lässigen Kleidungsstil handelt. Doch Vorsicht: Es handelt sich dabei um ein Business-Outfit, bei dessen Auswahl man durchaus Fehler begehen kann!

Sei es bei einem Geschäftsessen, bei einer Weihnachtsfeier oder einem anderen Abendprogramm: Es gilt der Dresscode smart casual, auch wenn es nicht immer ausgesprochen wird. Vieles ist erlaubt, man sollte aber auf einiges achten, um nicht unangenehm aufzufallen.

Dresscode smart casual: elegant und leger

Der Begriff smart casual kommt aus Amerika und beschreibt ein elegantes, gepflegtes Outfit, welches dennoch leger ist.

Es ist ein Outfit gefragt, dass dem Typ entspricht, sportlich und authentisch ist, zugleich aber auch klassische Elemente nicht außer Acht lässt. Was kompliziert klingt, ist ganz einfach umzusetzen.

Das einfarbige Hemd wird ohne Krawatte getragen, dazu passt eine Chinohose oder eine andere Hose aus einem festen Stoff aus Baumwolle. Dazu wird ein schlichter Gürtel getragen, egal, ob die Hose rutscht oder nicht.

Die Schuhe können geschnürt sein, es können aber auch Slipper getragen werden. Sneakers, Boots und Sandalen gehören nicht zum smart casual, genauso wie auf Lederjacken, T-Shirts und Schmuck verzichtet werden sollte.

Ein Sakko in schlichten Farben wird über dem Hemd getragen, wobei auf großflächige Muster verzichtet werden sollte. Ebenso bei den gerade angesagten karierten Hemden, da sollten lieber kleine Muster ausgewählt werden.

Wenn es kalt ist, kann auch ein wärmender Rollkragenpullover getragen werden, zum Beispiel zu einem Kordanzug. Ein Kaschmirpullover ist angemessener als ein gestricktes Oberteil.

Je nach Anlass kann eine Jeans zum Dresscode passen. Sie sollte jedoch knitterfrei und dunkelblau sein. Auch hier bitte den Gürtel nicht vergessen!

Wer individuelle Akzente setzen möchte, ist mit einem Tweedhut gut bedient.

Für wen gelten diese Regeln?

Im Büro wird grundsätzlich smart casual getragen. Jedoch sollte man sich an den Gepflogenheiten des Unternehmens anpassen.

Zur Orientierung: Wenn der Vorgesetzte leger gekleidet ist, sollte man selber nicht schicker angezogen sein als er. Im Unternehmen sollte man zudem auf grelle, sehr auffällige Kleidung verzichten, da die Arbeit im Vordergrund steht und nicht das Outfit!