Tom Hiddleston: Als nordischer Gott zu weltweiter Aufmerksamkeit

Die Haare sind nicht schwarz! Das muss man als erstes realisieren, wenn man sich mit Tom Hiddleston den Schauspieler und nicht Tom Hiddleston den nordischen Gott der Lügen, bzw. Loki beschäftigt.

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Aber es hat ja auch nicht mit Loki angefangen. Angefangen hat es mit seiner Geburt am 9. Februar 1981 in London, England, wo er auch noch mit 13 auf das hoch angesehene Eton College geschickt wurde, weshalb er wohl diesen ausgezeichnet klaren Akzent hat.

Tom Hiddleston: Von früh an ambitioniert

Die Scheidung seiner Eltern verarbeitete er laut Interviews mit der Schauspielerei, wobei er weniger als Method Actor arbeitet, sondern sich sehr wohl bewusst ist, dass er verkleidet in einem Raum voll Leute steht und sich vorstellt, jemand zu sein, der er nicht ist, soviel zur Unterscheidung zwischen Method Schauspielern und dem Rest der Welt.

Schon früh landete er äußerst gute Rollen in BBC/HBO Produktionen (ganz im Gegensatz zu David Tennant, der mit Zigarettenwarnfilmen anfangen musste). Dafür spielte er sich auch quer durch das Repertoire klassischen Theaters, ob nun „Archipelago“, „Othello“ oder „Ivanov“, die Bühne gehörte ihm.

Hollywood leckt sich die Finger

Nachdem Hiddleston also in Großbritannien als einer der hochkarätigen Schauspieler anerkannt war, die nicht in jedem kleinen TV Film mitspielten, hielt Hollywood zuerst eine sehr wohl interessante Rolle in einem zugegeben nicht ganz so theatralischen Film bereit.
Als Gott der Lügen und des Verrats – Loki – durfte er Thors Gegenspieler im gleichnamigen Marvel Spektakel verkörpern, schon damals war klar, dass damit auch ein paar Verträge für weitere Filme, insbesondere der The Avengers Reihe (neben Jeremy Renner und Robert Downey Jr.) anstanden. Die Rolle bekam er von keinem geringeren als Kenneth Branagh, der Regie bei „Thor“ führte und schon oft mit Tom zusammen gearbeitet hatte.
Für Loki wurden die Haare nicht nur schwarz (was zugegeben fast besser aussieht), sondern er musste sich auch Comicbuch-mäßig aufpumpen, ohne beeindruckende Oberarme kommt niemand auf ein Comic Set.

Nach „Thor“ stapelten sich die Rollen, ob nun in Woody Allens „Midnight in Paris“, dem Spielberg Spektakel „War Horse“ oder „The Deep Blue Sea.“ Für 2012 stehen diverse Shakespeare Projekte und ein Jim Jarmusch Film an und 2013 dürfen wir uns sehr auf „Black Wings has my angel“ freuen, ein Krimi, den er zusammen mit Anna Paquin („True Blood“) und Elijah Wood („Herr der Ringe“) bestreiten wird.

Übrigens, wer die wunderbare Stimme Hiddlestons zum Einschlafen hören möchte, der sollte sich das Hörbuch „The Red Necklace“ von Sally Gardner zulegen und zurücklegen.

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